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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Viele städtische Dachflächen sind für Photovoltaik geeignet


Das Stadtwerke-Wohnhaus (l.) und das Feuerwehr-Gerätehaus bieten für Solarstrom geeignete Dachflächen. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Um die Eignung städtischer Gebäude zur Anbringung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie ging es heute im Eberbacher Gemeinderat.

Im Juni 2019 hatte der Gemeinderat einstimmig einen CDU-Antrag befürwortet, demgemäß städtische Liegenschaften auf Eignung für Photovoltaik geprüft werden sollten. Das Ergebnis liegt nun in Form einer Liste vor. Als geeignet gelten: Hohenstaufen-Gymnasium, Feuerwehr-Gerätehaus, Wohngebäude der Stadtwerke, Gemeinschaftsschule Steige, Gebäude am Campingpark, Breitensteinhof, Kläranlage, Notunterkünfte Uferstraße 4, Kulturzentrum Depot 15/7, Hackschnitzel-Mischanlage, Stadtarchiv Pleutersbach, Festhalle Rockenau, Dorfgemeinschaftshäuser in Friedrichsdorf und Brombach.

Diese Dachflächen sollen nun nach einstimmigem Beschluss den Stadtwerken oder der städtischen e.con GmbH für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt werden. Ein Zeitplan dafür soll bis Ende Juni 2020 vorgelegt werden.

AGL-Fraktionschef Peter Stumpf wollte auch Dächer noch einmal geprüft wissen, die aktuell noch als ungeeignet eingestuft werden. Es wurde in den Beschlussantrag aufgenommen, dass in einem weiteren Schritt weitere aktuell als nicht geeignet eingestufte städtische Dachflächen erneut untersucht werden sollten.
Michael Schulz (CDU) plädierte in weiteren Schritten auch für Kooperationen mit Eigentümern anderer geeigneter Gebäude, beispielsweise mit dem Rhein-Neckar-Kreis bei der Theodor-Frey-Schule.

28.05.20

Lesermeinungen

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Von Peter (02.06.20):
Wird bei dieser (angedachten) Nutzungsänderung bezgl. der Dachfarbe nicht mit zweierlei Mass gemessen ?

oder

ist es ein Unterschied, ob ein Privatmann oder die Stadt aktiv wird ?

Schaue ich von einem der Aussichtspunkte von oben auf unsere schöne Stadt, ist es bestimmt auffallender (störender), wenn ich von Spiegeln geblendet, als auf ein mediterranes Dach blicken muss.


Von Klara Fall (29.05.20):
Photovoltaik im städtischen Umfeld, immer noch besser, als die Natur auf dem Hebert mit Windrädern zu zerstören, wie es die grünen Landschaftszerstörer wollen. In die Tasche lügen darf man sich aber auch nicht. PV ist über ein halbes Jahr lang in einem ganzen Jahr eingeschränkt bis hin zum Totalausfall. Nachts, bei bewölktem Wetter, bei Schneebedeckung, bei zu heißem Wetter, in der dunklen Jahreszeit mit wenig Sonnenschein und dieser auch noch mit "schrägem" Einfall. Komme mir jetzt keiner mit dem Argument, es gäbe Speicher...

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