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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Aufruf zur Interessenbekundung

(bro) (stve) Die Stadt Eberbach beabsichtigt eine Vermarktung ihrer Grundstücksflächen auf dem Hebert, um die Entwicklung und den Betrieb von Windenergieanlagen zu realisieren. Die Grundstücke sollen zur Errichtung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen an geeignete und erfahrene Unternehmen verpachtet werden.

Das Gebiet für die Nutzung von Windenergieanlagen umfasst rund 91 ha mit überwiegend Waldflächen, die sich im Eigentum der Stadt Eberbach befinden.

Bei dem Aufruf handelt es sich nicht um ein Vergabeverfahren der Stadt Eberbach. Er dient zur Ermittlung geeigneter Unternehmen und Konzepte zur eigenständigen Entwicklung und langjährigem Betrieb des Standortes. Die wirtschaftlichen Interessen der Stadt Eberbach müssen dabei gewahrt werden.

Wirtschaftliche Interessen sind insbesondere:

  • eine angemessene Beteiligung am Nettostromertrag in Form von garantierten Mindestpachten sowie eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg der Windenergieanlagen (z. B. durch prozentuale Beteiligung)
  • eine Vergütung von Nebenleistungen - wie z. B. Einmalzahlungen nach Baureife, Vergütung von gemeindlichen Ausgleichsmaßnahmen
  • eine größtmögliche Wertschöpfung vor Ort, u. a. durch etwaige Bürgerbeteiligungen, Bürgerstrommodelle, Gewerbesteuerzahlungen, Projektgesellschaften vor Ort.
Unternehmen, die an der Teilnahme am Verfahren interessiert sind, können sich bis zum 7. August 2020, 10 Uhr, bei der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz GmbH, Deutschhausplatz 1, 55116 Mainz, Stichwort „Interessenbekundung WEA Eberbach“, schriftlich, in deutscher Sprache, bewerben.

Verspätete Eingänge werden nicht berücksichtigt. Außerdem besteht kein Anspruch auf eine Teilnahme an dem Verfahren. Die für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren ausgewählten Unternehmen erhalten die Teilnahmeunterlagen. Nicht berücksichtigte Unternehmen werden informiert. Die Kosten für die Teilnahme am Verfahren werden nicht erstattet. Das Verfahren wird für die Beteiligten federführend von der Stadt Eberbach geführt.

23.07.20

Lesermeinungen

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Von Buerger (25.07.20):
@Herbert: Google mal nach Pumpspeicherkraftwerk und Eberbach... oder lese die richtigen Geschichtsblätter unserer Stadt. Interessant wäre auch was zur Wasserkraft und den Neckarwerken. Es gibt einige Optionen, die aber wohl zu uncool sind- gerade eben nicht in Mode.

Von Alt-Eberbacher (25.07.20):

Wenn ich trotz Zusage vor der letzten Wahl weiterhin in Mönchzell wohne und dort auch nach einer erneuten Wahl wohnen bleibe, wäre es mir auch ziemlich egal, ob in Eberbach dauerhaft Windräder stehen oder nicht. In Mönchzell stören Windräder auf dem Hebert ja nicht!

Vielleicht findet sich doch noch ein geeigneter Gegenkandidat!


Von Klara Fall (25.07.20):
@Hebert
Immer wieder der hinkende Vergleich 1 AKW und 1 Windrad (wegen mir auch 5). Das Äquivalent von 1 AKW sind (über den Daumen gepeilt) 2000 Windräder. Vergleichen Sie den Landschaftsverbrauch und die optische Wirkung von einem AKW mit dem von zweitausend Windrädern.


Von Herbert (25.07.20):
Solange der Strom aus der Steckdose kommt...

Die Hinterlassenschaften des KWO ein paar Kilometer neckaraufwärts können schöner nicht sein und fügen sich ach so harmonisch in die Landschaft ein.
So ein Braunkohlekraftwerk/Steinkohlekraftwerk ist auch recht nett anzuschauen, noch ein wenig weiter neckaraufwärts.
Alternativ zu diesen erstgenannten sollten wir welche? regionalen Energiequelle nutzen um unseren Energiebedarf zu stillen? Vorschläge bitte.
Wenn sich auf breiter Front von fossilen Energieträgern abgewendet werden MUSS! (Klimaschutz...) bleiben nach derzeitigem Stand der Technik nicht allzu viele Alternativen.
Diese sollten in ihrer Alternativlosigkeit aber bitte nicht vor der eigenen Haustür stehen...,
... liebe „Wutbürger“ und selbsternannte Waldretter: Bitte geht mal auf den Hebert und schaut euch den Wald da oben mal genau an, bzw. das was davon derzeit noch übrig ist. Intensiv bewirtschaftet mit großflächigen Fällungen, vertrocknete Baumbestände, etc.
Dies wird sich bei steigenden Temperaturen und innerhalb der nächsten Sommer noch verschärfen und am Ende bleibt ein kahler Hügel im Odenwald, unter vielen..., wenn sich energiepolitisch nicht schleunigst etwas ändert.
Lieber heute ein Windrad im Wald, als morgen keinen Wald mehr! So schaut’s aus.



Von Altenheim (24.07.20):
Dazu kommt, "Null-Emotionale-Bindung" für unser ältere Bürger, die Eberbach nach dem Krieg wieder aufgebaut haben. Es hatte schon seine Gründe, dass der Bürgermeister und der Leiter der Stadtkämmerei dafür Verantwortung getragen haben. So nach und nach haben sich die beiden "Cheffe dieser Ämter" aus der Verantwortung "wortreich verpisst". Herrn Martin, unserem sehr guten Bürgermeister, der in seiner Tätigkeit zum Glück wenig verwandt und verschwistert in seiner Tätigkeit war, hat das nach 2 Jahren Leerstand seinen "Job gekostet". Die Mitglieder von B.I.S.S., die sehr aktiv gegen ihn gearbeitet haben, lagern ihre Zähne inzwischen in Kukident, und haben außer "heißer Luft" gar nichts mehr auf die Reihe gebracht. Leider gibt es aktuell keinen aussichtsreichen Bewerber als Bürgermeister. Eventuell kommen jetzt einige in die Gänge, die damals Plakate für Herrn R. geklebt habe, ihren Irrtum einzugestehen, und ganz dringend nach Alternativen zu suchen. Getreu dem Motto: "Eberbacher für Eberbach". Es würde mich freuen, wenn es demokritisch gesehen, bei der Wahl in 2020 einige "echte" Bewerber gibt, denen Eberbach am Herzen liegt.

Von Die Schöpfung  (24.07.20):
An alle Gegner gegen Windkrafträder auf dem Herbert. Wie wärs wenn wir mal mit einer Demonstration auffahren würden, um unseren Unmut Luft zu machen? Im Oktober sind ja wieder Bürgermeisterwahlen

Von Klara Fall (24.07.20):
Kann es sein, dass dieser Bürgermeister als Zugezogener, zumindest berufstätig Zugezogener, null emotionale Bindung an diese Landschaft, sprich unsere Heimat, hat? Dass der AGL, ihren Wählern sowieso alles vollkommen wurscht ist, Hauptsache ihre Ideologie wird durchgesetzt, das ist jedem klar, der die Eberbacher "grüne Szene" kennt. Dass aber diese Entscheidung vollkommen geräuschlos und unkommentiert von den anderen Fraktionen hingenommen wird, ist mehr als enttäuschend. (Falls ich irgendwas verpasst habe, korrigiere ich mich gerne)

Von Moderer (24.07.20):
Eine Welt voller Windräder möchte ich meiner Nachwelt nicht hinterlassen. Der Hebert bietet nicht ausreichend Wind, wofür dann die Natur und die Flächen opfern?

Von rosa_roth (24.07.20):
Der gesamte Gemeinderat einschließlich des Bürgermeisters sollen zurücktreten.
Eine Wiederwahl des Försters aus der Pfalz ist zu verhindern.
Mensch hab ich eine Wut ! - Wutbürger !


Von Klara Fall (24.07.20):
Die Headline könnte auch lauten: "Eberbach verscherbelt landschaftliches Tafelsilber".

Von Klimafan (23.07.20):
Gut dass endlich etwas Bewegung in die Sache kommt, damit auch Eberbach mal einen Beitrag für regenerative Energieerzeugung und Klimaschutz leisten kann, nachdem sich schon vor fünf Jahren eine breite Mehrheit für Windkraft auf dem Hebert ausgesprochen hat. Immerhin will man ja schon seit 2009 "klimabeste Stadt der Metropolregion" werden... dann endlich mal ran!

Von Wimmersbacher (23.07.20):
.....dazu kommt noch, dass unser Herr Bürgermeister sich die Dinger ja nicht vor seine eigene Haustüre stellt. Der wohnt ja nicht in Eberbach.

Von Buerger (23.07.20):
Generationen von Stadträten drehen sich im Grabe rum.

Dann hätte man dort besser das Wasserspeicher Kraftwerk errichten sollen, damals war uns der Wald und die Quellen aber noch etwas wert.

Die Art wie es abläuft ist auch typisch. Pfui, Herr Bürgermeister und liebe Gemeinderäte- es geht dann mal ran an die Wahlurne.


Von Der Bauer Andreas (23.07.20):
"....denn sie wissen nicht was sie tun...." Das ist eine Schande. Schämt Euch....

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