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Nachrichten > Kultur und Bildung

Beethoven und Heimat in schwierigen Zeiten


Ronald Autenrieth (l.) und Hartmut Tramer. (Fotos: Wörner)

(tw) Nachdem das Open-Air-Konzert am ursprünglichen Termin wegen der Corona-Krise nicht stattfand und der Ersatztermin wegen Unwettervorhersagen abgesagt wurde, gaben Ronald J. Autenrieth und Hartmut Tramer, nun im dritten Anlauf, ihr Konzert auf dem Leopoldsplatz.

Das Konzert am Freitagabend fand unter strenger Beachtung der momentan geltenden Corona-Regelungen statt. Die Künstler griffen in fünf Viertelstunden ohne Pause abwechselnd das Beethovenjahr 2020 mit dessen 250.Geburtstag und das Thema Heimat in schwierigen (Corona)-Zeiten auf. (wir berichteten)

Mit Auszügen aus den Werken Beethovens, u.a. mit einer kurzen Skizze aus der 10.Sinfonie, die bei seinem Tod noch in Planung war, nahm sich Ronald J. Autenrieth auf seinem Stagepiano „des Meisters pianistisch an“. Ein Thema aus der 7. Sinfonie erklang zuerst im Original, anschließend kamen Autenrieths eigene Variationen dazu zur Uraufführung. Einen Auszug aus Sergei Rachmaninoffs Oper Aleko, welche die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der sich „fahrendem Volk“ anschließt und dabei unter die Räder kommt widmete Autenrieth allen Menschen, die keine Heimat haben. Er wies damit auch auf die Situation der Flüchtlinge hier und in aller Welt hin.

Auf seiner neuen digitalen Orgel intonierte Hartmut Tramer den 4. Satz aus Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“. Dieses Werk Dvoraks entstand während eines dreijährigen Amerika-Aufenthalts in New York, begleitet von einer starken Sehnsucht nach seiner österreichisch-ungarischen Heimat. Aus eigenen Kompositionen zum Thema Heimat in schwierigen Zeiten mit Kriegen, Flüchtlingsproblematik, bedrohter Umwelt und Krankheit. ließ Tramer in seiner unverwechselbaren Art adventliche Klänge einfließen und spielte einen Sirtaki. Das Thema Beethoven kam ebenfalls nicht zu kurz, Hartmut Tramer spielte u.a. den 3.Satz aus der Sinfonie Nr. 6 des Geburtstagskindes.

26.07.20

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