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Nachrichten > Kultur und Bildung

Ein Abend mit engelsgleicher Musik


(Foto: Stefan Pahl)

(bro) (as) Besser konnte ein Abschlusskonzert für die Ausklang-Reihe 2020 kaum konzipiert sein. Fantastische Stimmen, engelsgleiche Musik und berührende Texte in der Klosterkirche in Hirschhorn. Ein würdevoller Abend, der 9. September, der noch lange nachhallt.

Schon zu Beginn zeigte sich der Vorsitzende des Fördervereins Klosterkirche, Roland Zielgler, voller Dankbarkeit für einen reibungslosen Verlauf des Musiksommers. Trotz Corona-Auflagen, oder sollte man sagen, dank der Corona-Auflagen verlief der Sommer ohne besondere Vorkommnisse - sieht man von insgesamt 13 gelungenen Aufführungen unterschiedlicher Couleur einmal ab. Ein Highlight und zugleich Schlusspunkt definierte der Abend unter dem Motto „Eine feste Burg ist unser Gott“. Die sehr fromme Einstimmung gab die Richtung vor, die an diesem Abend musikalisch eingeschlagen wurde. Lieder und Texte voller Dankbarkeit, Zuversicht und Gottvertrauen - in Zeiten der Corona-Pandemie und angesichts steigender Infektionszahlen durchaus angemessen.

Die Umsetzung jedoch sucht ihresgleichen. Schon die Stimmung des Abends war besonders: Ein lauer Sommerabend, Kerzenschein und Kronleuchter tauchten die Kirche in sanftes Licht, während es draußen schon dämmerte. Diese Atmosphäre durchdrangen die klaren und hell klingenden Soprane von Anne Pfahl und Charlotte Münch, die mit einer Leichtigkeit den Raum füllten, wie man es selbst in der Klosterkirche kaum für möglich gehalten hätte. Und die sicher geführte Mezzosopranstimme von Irmtrud Menz hüllte sie ein, wie eine warme weiche Wolldecke. Ob nun als Solo oder als Terzett, die Stimmen berührten tief im Inneren. Perfekt abgestimmt war die Auswahl der Lieder, alle getragen, sanft ohne schwermütig zu klingen. „Wirf Dein Anliegen auf den Herrn“, „Hebe Deine Augen auf“, „Der Herr mein Hirte“, perfekt intoniert, strahlten eine solche Ruhe aus, dass man sich im Publikum gerne zurücklehnte und der Aufforderung folgte, die Last des Tages hinter sich zu lassen. Neben der beachtliche Professionalität der erfahrenen Mitglieder im Ensemble hat vor allem die Stimme der 14-jährigen Charlotte Münch beeindruckt, die erst vor Kurzem ihre Gesangsausbildung bei Grudrun Kühn begonnen hat. Sehr einfühlsam und auf die Sänger fein abgestimmt begleitete Gudrun Kühn am Klavier. Man spürte sofort, wie sehr sie sich in die Sänger hineinversetzt, um ihnen mit ihrem Spiel den optimalen Raum zu lassen. Etliche der Stücke, die an diesem Abend zur Aufführung kamen, hat Gudrun Kühn selbst arrangiert und an Raum und Ensemble angepasst. Es war ein Abend mit engelsgleicher Musik.

Zwischen den Aufführungen las Wolfram Kühn spirituelle Texte und Psalme. „Weiß ich den Weg auch nicht“ - er hatte dafür Anregungen und Ergänzungen parat. Immer wieder nahm er auf die derzeit schwierigen Zeiten Bezug und vermittelte Zuversicht und Vertrauen als willkommene Wegbegleiter in den schwierigen Alltag.

Die Wirkung des Abends auf das Publikum war demnach auch deutlich spürbar. Es war förmlich zu sehen, dass sich diese Zufriedenheit, Dankbarkeit und Gelassenheit auf die Zuhörer ausbreitete. Und schließlich setzte Pater Joshy mit seinem Abendsegen diesem Konzert einen wichtigen Schlusspunkt.

14.09.20

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