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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Kommunikation zwischen Jugendlichen und Verwaltung soll intensiviert werden


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Am vergangenen Mittwoch, 23. September, lud Bürgermeister Peter Reichert in Eberbach zum “Runden Tisch Jugendbeteiligung” ein. Diskutiert wurde unter anderem über Konzepte der Beteiligung.

Ende 2015 beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, eine Jugendvertretung einzurichten, für die im Jahr 2016 die Vorbereitungen liefen. Im Januar 2017 fand eine Infoveranstaltung statt, zu der knapp 1.000 Jugendliche schriftlich eingeladen wurden und an der rund 30 junge Menschen teilnahmen. Seither finden regelmäßig öffentliche Sitzungen statt, die fast wie eine Gemeinderatssitzung gegliedert sind und in denen die Belange und Wünsche der Jugendlichen diskutiert werden sollen.

Das Interesse an Veranstaltungen dieser Art schien zumindest am Mittwoch eher gering gewesen zu sein, denn nicht einmal zehn junge Eberbacher besuchten die Sitzung, die aufgrund der Corona-Pandemie im großen Saal der Stadthalle stattfand. Von den Jugendlichen, die anwesend waren, kamen aber sehr deutliche Worte. Die Sitzungen “ziehen sich immer”, man opfere seine Abende, so beispielsweise eine Aussage. Auch die Dauer der Umsetzung wie etwa der Wunsch nach einem Jugendhaus sei zu lange. Hauptamtsleiterin Anke Steck sieht das Problem unter anderem in der Kommunikation, die Beteiligung von Seiten der Jugendlichen müsse aktiver werden, man suche nach fehlenden Schnittstellen. Von Jugendsachbearbeiterin Birgit Exner kam der Vorschlag, die Interessierten sollten in sogenannten Zukunftswerkstätten themenbezogen diskutieren und die Ergebnisse über die Verwaltung in den Gemeinderat bringen.

Beim zweiten Tagesordnungspunkt, Standort eines Skateparks und Dirtparks, erinnerte der kommissarische Leiter des Stadtbauamts, Karl Emig, die Anwesenden an die Möglichkeit, sich zum geplanten Standort am Kulturzentrum “Depot 15/7” zu äußern. Er habe aber bisher keine Aussage erhalten. Man könne zwar nicht für alle Skater sprechen, aber die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigten sich mit dem Standort in der Güterbahnhofstraße zufrieden. Emig will nun eine Stellungnahme an die Behörden veranlassen, das Vorhaben solle dann mit dem neuen Stadtbaumeister geklärt werden, der am 1. Oktober offiziell seinen Dienst antritt.

Für Karl Emig (kleines Bild) war der “Runde Tisch Jugendbeteiligung “ die letzte öffentliche Sitzung als kommissarischer Bauamtsleiter und als Mitarbeiter der Stadt Eberbach. Er wird nach 28 Jahren die Stadtverwaltung verlassen und sich beruflich verändern.

26.09.20

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