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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Abendliches Licht nach Aufruf des Bundespräsidenten


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Als Beitrag Eberbachs zur der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angeregten Aktion “#Lichtfenster” leuchtet jetzt wieder die große “Kerze” auf dem Rosenturm.

Der Bundespräsident hatte dazu aufgerufen, dass die Bürger zum Gedenken an die in der Corona-Pandemie Verstorbenen jeweils Abends ein Licht im Fenster anzünden, als Zeichen dafür, “dass wir als Gesellschaft gemeinsam trauern, dass wir die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen“.

Auf Anregung von Altstadtrat Rainer Hofmeyer entschied Bürgermeister Peter Reichert nun, im Sinne der “#Lichtfenster”-Aktion die ursprünglich als große Adventskerze konzipierte Beleuchtung auf dem Rosenturm auch weiterhin leuchten zu lassen.

25.01.21

Lesermeinungen

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Von Kleines Licht (26.01.21):
Endlich: Ein Hoffnungsschimmer ! ?
Ich finde es eine nette Geste bei dieser Aktion mitzumachen. Dennoch erinnert sie mich irgendwie an Hilflosigkeit und auch an das Schweigen unseres Bürgermeisters - gerade in diesen Zeiten, in denen er nicht tanzend auf Festen fotografiert werden kann. Auch wenn man in Eberbach "nur" seinen Arbeitsplatz hat, erkennt man doch gerade als Bürgermeister die Situation der Bevölkerung (und ich bin sicher, er kennt die Situation sehr genau):

- Eltern sind teilweise ratlos, wie sie ihren Kindern ein soziales Umfeld bieten können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden, und dabei die Psyche aber bei Laune halten.

- Alte Menschen vereinsamen, obwohl hier zum Glück das Gespräch mit Nachbarn usw. möglich ist.

- Jugendliche standen in Eberbach noch nie so wirklich ernsthaft im Fokus der Planungen, falsch - eigentlich der geplanten zeitnahen Umsetzungen von Planungen und Einrichtungen. Welche Perspektive haben sie aktuell und in Zukunft?

- Der Einzelhandel hatte es wohl schon vor Corona hier schwer, jetzt kämpfen sie gemeinsam vielleicht gegen einen gefühlten Untergang. An Sie, liebe Einzelhändler, meinen herzlichsten Dank dafür. Ich möchte nicht an eine leere Innenstadt und viele verlorene Arbeitsplätze denken.

- Die Gastronomie hat einen akzeptablen Weg gefunden. Dennoch werden wahrscheinlich viele Lokale nie mehr öffnen können oder wollen.

Das sind nur einige Überlegungen von mir.

Und wie reagiert hier die Verwaltung? Mit einem leuchtenden Drahtgestell soll an die in der Corona-Pandemie Verstorbenen​ erinnert werden - übrigens praktischerweise neben ebenfalls geschlossenen Einrichtungen. Werden wir weiterhin regelmäßig mit einem Licht allen Verstorbenen gedenken? Das wäre nur gerecht.

Findet denn unser Bürgermeister nicht auch, wie in anderen Kommunen praktiziert, ein paar Worte zur Corona-Situation in Eberbach? Worte, die beispielsweise an den nötigen sozialen Zusammenhalt in dieser Zeit erinnern? Mir ist klar, dass auch er die Welt nicht retten und Corona aus Eberbach verscheuchen kann. Ich persönlich brauche auch keine warmen Worte. Aber inzwischen fragen sich Viele, wo denn die Verwaltungsspitze ist.

Ach ja, am 1.1. hat er sich ja über die Fastnachter zu Wort gemeldet. Es geht ja doch! Oder hat er das mit der Schlüsselübergabe ernst gemeint und die Narren haben tatsächlich die Macht?


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