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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Gespräch mit Bürgermeister Reichert und MdL Schütte


(Screenshot: privat)

(hr) (sb) Am vergangenen Montag trafen sich per Online-Meeting der Vorstand der Eberbacher Werbegemeinschaft (EWG), Bürgermeister Peter Reichert und der Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) zu einem Gespräch über die Krise des Enzelhandels aufgrund der Corona-Maßnahmen.

Dietrich Müller, Sven Bauer, Susanne Reinig und Birgit Valerius von der EWG legten erneut die dramatische Situation der Einzelhändler und der Gastronomie am Beispiel Eberbachs dar: „Die Hilfen kommen nicht an, obwohl seit Wochen versprochen.“ Dass die Software der Bundesrepublik, die zur Erfassung und Regelung der Überbrückungshilfen notwendig ist, technisch nicht auf dem entsprechenden Level der Funktionalität sei, werteten Müller und Bauer als Schande und Blamage. „Wie lange sollen wir das alle noch durchhalten? Es ist nicht 5 vor 12 sondern schon 20 nach 12“, so Bauer. Die Betriebe hätten fast keine Einnahmen, aber trotzdem weiterlaufende Kosten für Mieten, Versicherungen, Leasinggebühren, Kredite, Lebenshaltungskosten und mehr. Dazu komme die Verantwortung für die Mitarbeitenden und ihre Familien. Statt schneller und unbürokratischer Hilfe durch die Politik gebe es nur groß geschwungene Reden ohne Logik und mit wenig Erfolg, so die Kritiker der EWG. Das könne und dürfe so nicht weitergehen.

Auch Bürgermeister Peter Reichert machte deutlich, dass er sich nicht vorstellen möge, wie es sei, wenn Städte wie Eberbach ausbluten und der Einzelhandel und die Gastronomie nicht mehr das Stadtbild bereichern. Er forderte dringlichst ein Einlenken der Politik in eine planbare Situation und eine schnelle Öffnung unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Man habe großen Respekt vor dem Virus, doch gebe es bis heute noch keinen Nachweis, dass der mittelständische Einzelhandel Treiber des Infektionsgeschehen sei, ergänzte Bauer.
Reichert appellierte an die Politik: „Helfen Sie, viele Einzelhändler und Gastronomen stehen vor dem Ruin, unsere Städte bluten aus, die Hauptschlagader ist offen“.

Sven Bauer berichtete nach dem Gespräch, Dr. Schütte habe versprochen, sich umgehend an die zuständigen Stellen und Entscheider in der Politik zu wenden. Er habe zugesagt, die Sorgen und Nöte der Eberbacher Gewerbetreibenden um Existenzen und auch in Sachen Ungerechtigkeit weiter zu leiten, mit der Bitte um eine schnelle Rückmeldung. Schütte soll sich mit den EWG-Leuten auch darin einig sein, dass es nicht sein könne, dass Discounter massiv „Nonfoodprodukte“ verkaufen und der Handel nicht öffnen dürfe. Das habe nichts mit Gleichberechtigung und Demokratie zu tun.

Schon in der letzten Woche wurden seitens der EWG Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Lars Castellucci (SPD) und Dr. Jens Brandenburg (FDP) geführt. Am morgigen Freitag soll ein weiteres Meeting mit Hermino Katzenstein von Bündnis 90/ Die Grünen in gleicher Besetzung stattfinden.
Außerdem will sich der EWG-Vorstand in einem offenen Brief an verschiedene Minister der Landesregierung und der Bundesregierung wenden.

18.02.21

Lesermeinungen

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Von Schöpfung  (24.02.21):
An Hans Beier gebe ihm vollkommen Recht das ganze kann kein normaler Mensch mehr nachvollziehen. Den großen werden Milliarden Gelder gewährt trotz ,Milliarden Gewinne es werden Dividenden ausgeschüttet an die Aktionäre. Für die kleinen gibt halt keine Lobby. Armes Deutschland was läuft da alles schief. Zu wenig Impfstoff Masken aus China ,Termin Kaos ,fürs Impfen, ansage für Selbsttest ab ersten Merz weider nichts das alles ist eigentlich nicht mehr tragbar. Wäre das ganze in der freien Wirtschaft würden diese Verantwortlichen Personen schon längst rausgeflogen. Mal sehen wie lange die Bevölkerung sich das noch lange gefallen lässt.

Von Hans Beier (21.02.21):
Ich verstehe das auch nicht: Bei ALDI und LIDL und Penny und NORMA und KAUFLAND wühlen die Kunden in Klamotten oder Schuhe und Werkzeug herum. Fingern alles an und schmeißen es oft respektlos wieder zurück. Und bei Müller oder Schuhhaus Karl oder anderen Kleiderboutiquen darf man nicht rein. Das kann doch nicht sein.
Irgendetwas stimmt da nicht.

Baumärkte zu - warum ? Abstand ist gesichert.

Restaurants/Hotels zu - warum ? Die haben alle Regeln eingehalten und investiert. Keine Meldungen über Infektionen in Restaurants - oder ?

Aber die Lehrer und die Schüler sollen wieder in die Schule nächste Woche. Da passt was nicht.

Hans Beier


Von Kesselzauberer (20.02.21):
Traurig, traurig...und kein Umdenken in Sicht.
Oder etwa doch? Hat doch Monsieur Macron tatsächlich leichte Wutanfälle ob der erneuten Hardliner-Forderungen seiner "Berater" bekommen, und sich entschieden, "sich von den Epidemiologen zu emanzipieren"...
Na ja, lieber spät als nie, schon klar, aber nicht, dass die Franzosen uns am Ende noch überholen, menschlich sowieso, aber dann womöglich auch noch wirtschaftlich!!! Mon dieu, was tun...? Wär doch mal ein weiteres Argument für Öffnungen, das vielleicht sogar ´ ne kleine Chance auf Gehör finden würde...von den anderen zahlreichen und vielstimmigen wohl fundierten Argumenten kann man das ja bis dato leider nicht unbedingt behaupten...


Von Handelsvertreter (20.02.21):
Wie auch immer, der Protest kommt reichlich spät. Denn aus Infektionsschutzgründen hätten die Geschäfte niemals schließen müssen. Mit Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln hätte da nicht mehr passieren können als in den Supermärkten.

Von Licht und Wahrheit (19.02.21):
So wie es dem Einzelhandel in Eberbach geht, so geht es ja in fast allen Städten aktuell zu. Die Kritik die hier dazu geäußert wurde, ist vollkommen richtig und absolut nachvollziehbar. Aber ein Nest sollte ja bis dato auch ganz klar sein! Die Versprechen der Politik, sowohl im neuen, als auch im alten Jahr, wurden nie wirklich gehalten! Hier ein kleines Beispiel von unserem Bundes Gesundheitsminister: Zitat: mit dem Wissen von heute würden wir keine Friseure und kein Einzelhandel mehr schließen. Zitat Ende! Die sagte er im September des Jahres 2020. Was ist daraus geworden? Leere Versprechungen!!! Sowohl Friseure als auch der Einzelhandel hat sich darauf verlassen, und wurde enttäuscht beziehungsweise ist jetzt verlassen von der Politik!!! Es wurde so viel im Hygienebereich investiert und was hat der Einzelhandel davon gehabt? Nix!!! Die Einzelhändler in Polen haben sich gewährt, und ihre Geschäfte in großem Umfang trotz aller Verbote geöffnet! Die hatten und haben einfach nichts mehr zu verlieren. So ergeht es doch auch dem deutschen Einzelhandel, oder? Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!!! Also lieber Eberbacher Einzelhandel, zeigt der Politik die rote Karte, sonst geht ihr sang und klanglos für immer unter, und das wollen wir Eberbacher Bevölkerung ganz bestimmt nicht, ganz im Gegenteil!!!

Von S. Milm (19.02.21):
Diese Überschrift ist eine Ente:
"EWG kämpft für Handel und Gastronomie..."

Denn die EWG und die angeschlossenen Geschäfte kämpfen eben nicht !!!
Sie lassen sich ohne Widerstand kaputtmachen und quasseln nur..... sonst würden sie einfach AUFMACHEN statt nur zu jammern und sich nicht dämlicherweise auch noch von denen distanzieren, die für sie zu kämpfen bereit sind (http://omano.de/art_ausgabe.php?id=41776) .


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