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Nachrichten > Kultur und Bildung

Szenen eines KĂĽnstlerlebens


(Foto: privat)

(bro) (as) Am Mittwoch, 25. August, um 20.44 Uhr findet in der Hirschhorner Klosterkirche wieder ein besonderes Konzert statt. Es spielt das Hirschhorner Klaviertrio Michaela Elkenhans (Klavier) mit Theresa (Violine) und Maria (Violoncello) Lechner.

Es kommt immer wieder vor, dass sich Menschen mit ihren Taten selber widerlegen und dann doch tun, was sie vormals vollmundig abgelehnt haben. So ging es auch Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893). Der Komponist bekannte einst einer Freundin, dass er außerstande sei, ein Trio zu komponieren, also ein Musikstück, das die Verbindung von Klavier mit Geige oder Violoncello solo herstellt. Es bereite ihm körperliches Unbehagen, bekannte er in Briefen an seine Gönnerin und Brieffreundin Nadeschda von Meck. „Die reine Tortur“ bedeute ihm alleine die Vorstellung. Doch kaum ein Jahr später gelang ihm ein Meisterwerk, das genau diese von ihm einst verabscheuten Eigenschaften vereint – ein Trio für Klavier, Violine und Violoncello.

Dieser Wandel vollzog sich jedoch erst nach einer Schaffenskrise, einer Phase voller Trauer um seinen Freund Nikolai Rubinstein, dem Bruder des berühmteren Anton Rubinstein. Ein Jahr lang trauerte Tschaikowsky, um dann eine intensive Periode der Produktivität zu erleben. In kurzer Zeit schrieb er das Klaviertrio a-Moll die "Pathétique" zum Gedenken an den Freund. In dieses Stück schüttete er seine russische Seele aus in einem Kosmos von Stimmungen, Charakteren, musikalischen Formen und technischen Finessen - von schlichten, heiteren Melodien, von Tänzen wie Walzer und Mazurka bis zu einer groß angelegten, mächtigen Fuge - jedes Instrument darf mit hochvirtuosen Passagen glänzen.

Und genau darauf darf sich das Publikum freuen. Es musiziert das Hirschhorner Klaviertrio Michaela Elkenhans (Klavier) mit Theresa (Violine) und Maria (Violoncello) Lechner. Das Künstlertrio hat sich, wie der Name schon sagt, in Hirschhorn gefunden. Michaela Elkenhans hat als Klavierlehrerin die Lechner-Schwestern schon begleitet, als sie noch bei dem Wettbewerb "Jugend musiziert" teilgenommen und ihre ersten Erfolge gefeiert haben. Der Kontakt hielt auch dann noch, als die Schwestern sich entschieden, Musik zu studieren. Auf dieses Tschaikowsky-Konzert freut sich das Trio ganz besonders. „Ein Fest für die Ohren“, nicht zuletzt, weil die Akustik der Klosterkirche jedem Instrument seinen Raum gibt, sodass die Verbindung, die Tschaikowsky mit diesem Trio komponierte, ein besonderes Klanggemälde ergibt.

Inzwischen haben sich die Organisatoren an die Besonderheiten der Corona-Auflagen gewöhnt und setzen mithilfe des einsichtigen Publikums das strenge Corona-Hygiene-Konzept einwandfrei um. Die Platzzahl ist infolge der Abstandsregeln weiterhin limitiert, und eine Anmeldung per Mail (Link s. u.) ist dringend empfohlen. Dabei gilt: Die Plätze werden der Reihe nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Außerdem wird das Konzert live gestreamt und kann auch später immer wieder aufgerufen werden. Wie bei allen Konzerten ist der Eintritt frei. Spenden, von denen ein Großteil für die dringend erforderliche Restaurierung der Orgel in der Klosterkirche verwendet werden, sind jederzeit willkommen.

E-Mail-Kontakt: familie.lechner@gmx.net

17.08.21

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