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Nachrichten > Kultur und Bildung

Jeder sollte wählen gehen


(Foto: Heike Feuerstein)

(feu) Am gestrigen frühen Abend fand auf der Terrasse des Restaurants am Leopoldsplatz eine Veranstaltung der SPD unter dem Motto „Auf ein Glas mit Kurt Beck“ im Rahmen des Wahlkampfes zur Bundestagswahl statt.

Gastgeber des Abends waren der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci sowie Jan-Peter Röderer, Landtagsabgeordneter der SPD aus Eberbach, der rund 100 Interessierte auch im Namen der SPD Eberbach begrüßen konnte und kurz in den Abend einführte. Lars Castellucci freute sich über die erste Veranstaltung mit dem neuen Landtagsabgeordneten, der bei der Landtagswahl im März das beste SPD-Ergebnis in ganz Baden-Württemberg erreicht hatte.

Hauptredner des Abends war Kurt Beck. Der SPD-Politiker, Jahrgang 1949, hat in seiner langen politischen Laufbahn schon viel erlebt. Er war u. a. von 1994 bis 2013 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, von 2006 bis 2008 Bundesvorsitzender der SPD und von 2013 bis 2020 Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. Er stellte fest, dass in den letzten Wochen das Zutrauen in der Bevölkerung zu Olaf Scholz und den Themen der SPD deutlich gewachsen sei. Mit Blick auf den früheren SPD-Kanzler Helmut Schmidt sei „ein zweiter Hamburger an der Spitze des Landes wohl nicht das Schlechteste“, befand Beck.

Das Leitthema der SPD im Wahlkampf sei der Respekt. Politik hat, so Beck, immer aus einer respektvollen Sicht auf die Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, ob mit Einschränkungen oder nicht, auf Familien, auf die Natur und auf alle Bereiche des Lebens zu erfolgen. Dabei gilt es auch, die notwendigen Maßnahmen gerecht zu finanzieren und nicht „schmale Schultern“ über Gebühr zu belasten. Den Ruf nach Steuererleichterungen für hohe Einkommen hält er für nicht vertretbar im Hinblick auf die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie, der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, der Herausforderungen im Bereich Bildung und zahlreicher anderer wichtiger aktueller Themen. Es lohne sich aus vielen Gründen genau zu schauen, wer an die Spitze des Landes und in den Bundestag gewählt werde, so Beck, und warb damit um Unterstützung für Olaf Scholz und Lars Castellucci. Er appellierte an alle, wählen zu gehen. „Denn, der einzige, der am 26. September im Bett bleiben sollte, ist der Neckar“, schloss Kurt Beck seinen Vortrag.

Im Anschluss wurde in kleinen Gesprächsrunden mit Kurt Beck, Lars Castellucci und Jan-Peter Röderer über Themen, die die Besucher besonders beschäftigen, diskutiert.

01.09.21

Lesermeinungen

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Von S-Bahn-Pfarrer (03.09.21):
für die Botschaft - "Jeder sollte wählen gehen" - hätte Opa Beck nicht extra nach Eberbach kommen gemusst.
diese Botschaft hat mit Eberbach oder Rhein Neckar oder Odenwald oder BaWü. nix zu tun, das hätte er auch vun de Palts aus verkündigen gekonnt.
und wieso hat er eigentlich nicht gesagt, jeder sollte SPD wählen oder wenigstens jeder sollte Scholz wählen ??
Vielleicht weil die SPD-Oldies aufgrund langer Erfahrung in der SPD wissen, warum man diesen Hasenzüchterverein genannt SPD leider nicht mehr wählen sollte.......


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