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Polizei verfolgt Vision Zero - Straßenverkehr ohne Getötete und Schwerverletzte

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Tödlich endete ein Autounfall am 30. April 2021 in der Au. (Archivfoto: Hubert Richter)

(bro) (pol) Das Polizeirevier Eberbach legte die Statistik ĂŒber VerkehrsunfĂ€lle fĂŒr das vergangene Jahr 2021 vor.

Im Jahr 2021 ereigneten sich im ZustĂ€ndigkeitsbereich des Polizeireviers Eberbach insgesamt 453 VerkehrsunfĂ€lle mit einem Gesamtsachschaden von 582.500 Euro. Damit ist die Gesamtunfallzahl gegenĂŒber dem Vorjahr leicht um elf UnfĂ€lle bzw. 2,4 Prozent gestiegen und befindet sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Vergleich zu den Vorjahren dĂŒrften die diese geringen Unfallzahlen - wie auch im Vorjahr (- 15 Prozent) - auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurĂŒckzufĂŒhren sein. Durch die Corona bedingten Maßnahmen, wie Ausgangssperre und KontaktbeschrĂ€nkungen sowie temporĂ€ren Schließungen von Infrastrukturzweigen, kam es insbesondere im FrĂŒhjahr zu geringerem Verkehrsaufkommen, und es waren deutlich weniger Menschen im Straßenverkehr unterwegs.

Insgesamt wurden durch das Polizeirevier Eberbach 2021 453 (442 Vorjahr) VerkehrsunfÀlle polizeilich aufgenommen. Davon entfielen 383 (Vorjahr 350) UnfÀlle auf die Stadt Eberbach, 63 (84) UnfÀlle auf die Gemeinde Schönbrunn und sieben (8) UnfÀlle auf die Gemeinde Heddesbach.

Die VerkehrsunfĂ€lle mit Personenschaden sind im Vergleich zum Vorjahr von 40 um sechs UnfĂ€lle auf 46 bzw. 15 Prozent gestiegen. Damit bilden die VerkehrsunfĂ€lle mit Personenschaden einen Anteil von 10,2 Prozent. Im Vergleich zu 2020 bedeutet dies ein Anstieg von 1,2 Prozent. WĂ€hrend im vergangenen Jahr keine tödlichen verletzten Personen zu beklagen waren, verloren dieses Jahr zwei Menschen ihr Leben auf unseren Straßen.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 118 (108) VerkehrsunfÀlle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort registriert, was im VerhÀltnis zur Gesamtunfallzahl einem Anteil von 25,9 Prozent (24,4 Prozent) entspricht. Von den insgesamt 118 VerkehrsunfÀllen mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort konnten immerhin 53 VerkehrsunfÀlle nachtrÀglich aufgeklÀrt werden, was einer AufklÀrungsquote von 45 Prozent gleichkommt.

Im Berichtszeitraum ereigneten sich drei VerkehrsunfĂ€lle mit Kinderbeteiligung, wobei ein Kind leicht wurde. Wie die Jahre zuvor, war auch im vergangenen Jahr kein Schulwegunfall zu verzeichnen. Insofern dĂŒrfte neben der Schulschließungen anlĂ€sslich der Corona-Pandemie auch die seit Jahren in den KindergĂ€rten und Schulen praktizierte Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei dazu beitragen.

Im Jahr 2021 waren an insgesamt 34 VerkehrsunfĂ€llen junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren beteiligt, was einer Steigerung der Unfallzahl in dieser Risikogruppe entspricht. Der Anteil der Verursacher ist in diesem Segment von 17 auf 19 ebenfalls angestiegen. An der Gesamtunfallanzahl liegt der Anteil der jungen Fahrer mit 7,5 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten ist mit elf VerunglĂŒckten im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Allerdings kam ein junger Fahrer bei einem selbstverschuldeten Motorradunfall zu Tode.

VerkehrsunfĂ€lle mit „Senioren“ Verursacher (ab 65 Jahren) - dieser Altersgruppe sind fĂŒr das vergangene Jahr 49 (31) VerkehrsunfĂ€lle zuzuordnen, was eine deutliche Steigerung von 37 Prozent bedeutet. Insgesamt wurden vier Senioren schwer- und neun Senioren leicht verletzt. Ein 82jĂ€hriger Verkehrsteilnehmer wurde bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Bei 29 UnfĂ€llen war der Unfallverursacher 65 Jahre oder Ă€lter. Bei acht der von den Senioren verursachten VerkehrsunfĂ€llen wurde ein Fahrer tödlich, zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt.

Radfahrende waren an insgesamt 13 polizeilich registrierten VerkehrsunfĂ€llen beteiligt. Im Vergleich zum Vorjahr (14) ist die Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle nahezu unverĂ€ndert geblieben. Insgesamt wurden dabei zehn Personen, davon fĂŒnf schwer und fĂŒnf Personen leicht verletzt.

Im Jahr 2021 ereigneten sich insgesamt zwölf VerkehrsunfĂ€lle unter Beteiligung motorisierter ZweirĂ€der, was einer Steigerung von zwei VerkehrsunfĂ€llen bzw. 17 Prozent entspricht. GegenĂŒber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der verunglĂŒckten Zweiradfahrer um zwei erhöht - darunter ein tödlich verletzter Motorradfahrer. Ähnlich wie bei den Radfahrern (28 Prozent) ist der Anteil der UnfĂ€lle mit Verletzten mit 26 Prozent bei den motorisierten ZweirĂ€dern verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hoch. Mehr als die HĂ€lfte der VerkehrsunfĂ€lle mit Personenschaden (54 Prozent) sind diesen beiden Risikogruppen zuzurechnen, da Motorradfahrende wie Radfahrende – abgesehen von ihrer getragenen Schutzkleidung – kaum ĂŒber passiven Schutz verfĂŒgen. Das Unfallgeschehen der motorisierten ZweirĂ€der macht weiterhin eine polizeilich intensive PrĂ€ventionsarbeit und schwerpunktbezogene Kontrollmaßnahmen auf den bekannten Motorradstrecken in Dienstbezirk notwendig.

Die Anzahl der VerkehrsunfĂ€lle unter Alkohol- bzw. Drogeneinwirkung belĂ€uft sich im Jahr 2021 auf insgesamt vier UnfĂ€lle und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um drei UnfĂ€lle zurĂŒckgegangen. WĂ€hrend im vergangenen Jahr noch zwei Personen verletzt wurden, kam es im vergangenen Jahr nur eine Person (leicht verletzt) zu Schaden. Wie die Jahre zuvor, ist es auch im vergangenen Jahr zu keinem Verkehrsunfall unter Drogeneinwirkung gekommen. Lediglich bei einem Verkehrsunfall ist die Ursache auf Medikamenteneinfluss zurĂŒckzufĂŒhren.
Im Rahmen der polizeilichen Kontrollmaßnahmen wurden fĂŒr den Dienstbezirk des Polizeireviers Eberbach zusĂ€tzlich 37 Anzeigen wegen des Fahrens unter Alkoholeinwirkung und 25 Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung ohne Unfallzusammenhang vorgelegt.

Im Jahr 2021 war ĂŒberhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache fĂŒr 14 (21) VerkehrsunfĂ€lle. Insgesamt wurden dabei zwei Personen getötet, drei Personen schwer und drei Personen leicht verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dabei die Anzahl der Schwerverletzten um vier verringert.

Wenn auch die pandemiebedingten, temporĂ€ren EinschrĂ€nkungen im vergangenen Jahr zu einer geringeren Verkehrsdichte und damit einhergehend zu einer im Vergleich zum Vorjahr Ă€hnlich niedrigen Gesamtunfallzahl gefĂŒhrt haben, stellt die Polizei bei einer genaueren Betrachtung der Unfallentwicklung fest, dass die Unfallzahlen bei den Risikogruppen der Senioren und jungen Fahrer sich wieder dem FĂŒnf-Jahres-Niveau angleichen. Im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere bei der Risikogruppe der „Senioren“ eine deutliche Steigerung von 37 Prozent festzustellen. Auch die Gesamtzahl der VerkehrsunfĂ€lle mit Personenschaden ist angestiegen und bildet nun einen Anteil von 10,2 Prozent aller VerkehrsunfĂ€lle. VerkehrsunfĂ€lle mit FahrrĂ€der und Pedelec liegen auf dem Niveau der letzten drei Jahre. Zunehmend sind Pedelecfahrer hĂ€ufiger an VerkehrsunfĂ€llen beteiligt. Orientiert an den Hauptunfallursachen „Überhöhte Geschwindigkeit“, „Ablenkung“ und „FahrtĂŒchtigkeit“, gilt es, die schweren UnfĂ€lle mit Personenschaden deutlich zu reduzieren. Insofern wird die Polizei die in der Vergangenheit bereits etablierte Kombination aus repressiven Maßnahmen und gleichzeitiger prĂ€ventiver AufklĂ€rung aller MobilitĂ€tsgruppen konsequent fortzufĂŒhren. Ziel der polizeilichen VerkehrsĂŒberwachung muss deshalb nach wie vor die „Vision Zero“, einen Straßenverkehr ohne Getötete und Schwerverletzte, sein. Die Schwerpunkte sind damit auch fĂŒr die VerkehrsĂŒberwachung 2022 vorgegeben.

21.04.22

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