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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Mit dem Rad entgegen der Einbahnrichtung


(Foto: StVE)

(hr) (stve) Mit der Freigabe zweier innerstädtischer Einbahnstraßen für den Rad-Gegenverkehr begann dieser Tage der Umsetzungsprozess des im Mai vergangenen Jahres vom Gemeinderat beschlossenen Mobilitätskonzepts (wir berichteten).

Seit Mittwoch, 28. Januar, können die Einbahnstraßen Bussemerstraße und Adolf-Knecht-Straße vom Fahrradverkehr auch in Gegenrichtung befahren werden. Zur Montage des ersten Schilds kamen auch Mitglieder der Arbeitsgruppe Mobilität, die sich seit einigen Jahren für eine Verbesserung des Verkehrs in Eberbach einsetzt.

Das klimafreundliche Mobilitätskonzept wurde 2021 von der Stadt Eberbach in Auftrag gegeben. Über den Untersuchungszeitraum hat das beauftragte Ingenieurbüro das gesamte Stadtgebiet einschließlich aller Ortsteile analysiert, aufwändige Verkehrszählungen und Bürgerbefragungen durchgeführt und ein mit insgesamt über 1.000 Seiten sehr umfangreiches Konzept erstellt, das Problemstellen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.
Das Mobilitätskonzept hat zum Ziel, den Gesamtverkehr in Eberbach umweltfreundlicher und sicherer zu machen und dabei alle Verkehrsteilnehmer vom Kind über Menschen mit Handicap bis zum Rad- und Autoverkehr zu berücksichtigen. Insbesondere Fuß- und Radverkehr sollen gestärkt werden, ohne aber die Erreichbarkeit mit dem Auto innerhalb der Stadt zu stark einzuschränken.

Die Arbeitsgruppe Mobilität unterstützt Verwaltung und Gemeinderat, gibt inhaltlichen Input und begleitet die Umsetzung. Sie umfasst Mitglieder des Gemeinderats, der Verwaltung und ehrenamtlich engagierte Vertreter der Klima- und der Radinitiative Eberbach.
Umgesetzt wird jede Maßnahme erst nach Zustimmung der zuständigen Verkehrskommission mit Vertretern der Polizei, der zuständigen Verkehrsbehörde und des Straßenbaulastträgers. Je nach Straßenklassifizierung sind dann auch Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises oder des Regierungspräsidiums Karlsruhe beteiligt.

Der Gemeinderat hat nach dem Beschluss des Konzepts auch erste Kleinmaßnahmen beauftragt, die niederschwellig und relativ kurzfristig umzusetzen sind. Diese umfassen die Freigabe von Einbahnstraßen, das Aufbringen von unterstützenden oder das Entfernen von behindernden Markierungen, den Aufbau von Fahrradabstellanlagen oder die Umwidmung von gewöhnlichen zu barrierefreien Stellplätzen.

Die Freigabe der beiden Straßen ist ein kleiner Schritt, markiert aber den Anfang eines andauernden Prozesses im gesamten Stadtgebiet mit dem Ziel, in vielen kleinen Schritten die Mobilität in der Stadt für alle sicherer, bequemer und umweltfreundlicher zu machen.

02.02.26

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben
Von Klara Fall (06.02.26):
Ich bin doch etwas erschüttert über die Lesekompetenz einiger eberbach channel Konsumenten. Ich habe mich in die Gedankengänge eines SUV Fahrers (als rücksichtslos geschildert) reinversetzt. Ausdrücklich "Versuch" genannt, dieses Verhalten zu erklären.

Von Lotta  (06.02.26):
Irre! Klammheimliches, öffentliches Gutheißen von Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr: Wer viel zahlt, kann sich (fast) alles erlauben.

Von Joedi (06.02.26):
@Klara Fall
Die Radler die ich kennen besitzen alle ein Auto, oder mehrere. Ganz schlechte Argumentation ihrerseits.......


Von nicht mehr Ewwerbacher (05.02.26):
Über den Kommentar von Klara Fall kann man halt nur Lachen. Jeder trägt mit Steuern und Abgaben zum Erhalt von aller öffentlichen Infrastruktur bei. Ein SUV Fahrer mit Panzer kann sich auch mehr Steuern und Abgaben leisten, er belastet die Straßen deutlich stärker und die Umwelt (Ja liebe Frau/Herr/Divers Klara Fall auch die Umwelt wird durch diese Fahrzeuge mehr als überdurchschnittlich belastet) auch.


Von Alter Eberbacher (05.02.26):
@Klara Fall: SUV´s machen die Fahrbahn auf Dauer kaputt, Fahrräder eher nicht!

Von Klara Fall (05.02.26):
@Radler

"Besonders in der Neckarstraße meint mancher SUV Fahrer, die Straße gehöre ihm oder ihr."

Erklärungsversuch für dieses Verhalten: Der SUV Fahrer hat durch Steuern und Abgaben, mit denen sein Gefährt belegt wird, die Straße mitbezahlt. Der Radfahrer null, benutzen tut er sie trotzdem.


Von ah (04.02.26):
Das Schild hängt nicht schief.
Nur das Fachwerkhaus links dahinter ist windschief mit schiefen Balken, deswegen wirkt das Schild davor schief.


Von jammernd (04.02.26):
Doch mit Sicherheit haben die das bemerkt, ist ja nicht zu übersehen. Es liegt aber wohl eher daran, dass Qualität bei uns inzwischen keine Rolle mehr spielt.

Von jemand (04.02.26):
12 Leute einschließlich BM und Handwerker
und keiner merkt, daß das neue Schild schief hängt


Von Radler (03.02.26):
Als Radfahrer finde ich diese Maßnahme sehr gut. Leider passiert es trotzdem noch sehr oft, wo es das Schild schon lange gibt, dass man fast angefahren wird oder die Autofahrer wütend reagieren. Besonders in der Neckarstraße meint mancher SUV Fahrer, die Straße gehöre ihm oder ihr.

Von Radfahrer (02.02.26):
Die Schnapsidee mit den beidseitig durch Radfahrer befahrbaren Einbahnstraßen werde ich nie verstehen! Außer Ärger hat das meiner Ansicht nach noch nie was gebracht. Im Gegenteil, dadurch werden alle Radfahr-Rowdys noch in ihrer Meinung bestärkt, sie dürften IMMER gegen die Fahrtrichtung mit einem Affenzahn durch die Einbahnstraßen brettern. Es wundert mich sowieso, dass nicht schon viel mehr passiert ist.
Und ich sage das als Radfahrer, der jählrich ca. 1000 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt!


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