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Filtersanierung für das Hallenbad - Windenergie-Regionalplan in der Fortschreibung
(cr) Im Badezentrum in der Au sollen im Sommer 2026 zwei weitere Filter saniert werden. Die Wirksamkeit der über 50 Jahre alten Filter für das Hallenbadbecken sei laut Stadtverwaltung erschöpft und daher der Austausch unerlässlich.
Der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Eberbacher Gemeinderats ermächtigte gestern die Verwaltung, die Maßnahme der Städtischen Dienste Eberbach auszuschreiben und im Kostenrahmen bis 112.500 Euro zu vergeben.
In der Technik des Badezentrums befinden sich für Frei- und Hallenbad insgesamt acht Filter für die einzelnen Becken. Alle Filter stammen aus dem Jahr 1973. Im Jahr 2016 wurden vier Filter saniert. Im letzten Jahr wurden die Filter für das Kinder- und Planschbecken des Freibads saniert.
In der Sitzung kam es zu einer Diskussion darüber, ob die Maßnahme evtl. verschiebbar wäre bis zur endgültigen Klärung eines Hallenbad-Neubaus oder ob es kostengünstigere Alternativen gebe. Seitens der Städtischen Dienste wurde erklärt, dass die Maßnahme keinen Aufschub dulde, da sonst vermutlich die notwendigen Wasserwerte für die Hallenbadsaison 2026/27 nicht mehr erreicht werden könnten und das Bad evtl. geschlossen bleiben müsste. Letztlich fiel der Beschluss einstimmig.
Die Maßnahme soll während der Sommerpause 2026 des Hallenbads durchgeführt werden und 2 bis 3 Wochen dauern. Der Badebetrieb im Freibad sei durch diese Maßnahme nicht betroffen, hieß es.
Am vergangenen Donnerstag, 5. Februar, war die Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zum Regionalplan Rhein-Neckar Thema im Bau- und Umweltausschuss. Das Gremium fasste einen Weisungsbeschluss für den gemeinsamen Ausschuss der vVG Eberbach-Schönbrunn, nach dem der Windkraft-Standort “Hebert“ auf Gemarkung Eberbach um gut 14 Hektar für eine Windenergieanlage erweitert und der Standort “Hohe Warte“ auf Gemarkung Eberbach als Vorranggebiet ausgewiesen werden sollen. Auf Gemarkung Schönbrunn soll der Standort “Regberg“ ohne Verkleinerung als Vorranggebiet ausgewiesen werden, während die Herausnahme der Flächen “Kolben“ und ”Kreuzberg“ von Schönbrunn begrüßt wird.
10.02.26
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| Von @Lotta (13.02.26): |
schon mal was von Geldadel gehört ?
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| Von Lotta (11.02.26): |
Es sind also Leute, die mit Windrädern Geld verdienen. Aber was macht die denn zu "Baronen"?
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| Von Klara Fall (11.02.26): |
@lotta
Die hier zum Beispiel:
Die reichsten deutschen Investoren und Unternehmer im Bereich Windkraft stammen überwiegend aus dem Umfeld der Windkraftanlagen-Herstellung und spezialisierter Projektentwickler. Hier ist eine Übersicht, basierend auf historischen Entwicklungen und aktuellen Positionierungen (Stand 2025/2026):
Aloys Wobben (Erben/Stiftung): Aloys Wobben († 2021) galt als Deutschlands „Mr. Wind“ und Gründer des Windenergieanlagenherstellers Enercon. Er war einer der Pioniere der Windenergiewirtschaft und baute Enercon zu einem der weltweit größten Hersteller aus. Das Vermögen aus dem Erbe und der Stiftung ist eng mit der Enercon-Gruppe verbunden, die zu den führenden Windkraft-Akteuren zählt.
Die Familie hinter Max Bögl: Das Bauunternehmen Max Bögl aus Bayern ist ein großer Akteur in der Windenergiebranche, insbesondere durch die Fertigung von Hybridtürmen für Windkraftanlagen. Sie zählen zu den Profiteuren des Windkraft-Booms in Deutschland.
Investoren in NeXtWind: Das Berliner Unternehmen NeXtWind ist auf den Kauf und die Modernisierung (Repowering) von Windparks spezialisiert und hat kürzlich signifikante Finanzierungen für den Ausbau gesichert.
Aquila Capital & CEE Group: Diese Hamburger Firmen (Aquila Capital wurde 2024 mehrheitlich von der Commerzbank übernommen) zählen zu den größten unabhängigen Vermögensverwaltern für erneuerbare Energien in Deutschland, mit hohen Investitionen in Wind- und Solarparks.
Familie Wirtgen (Wirtgen Invest): Die Wirtgen Invest ist ein bedeutender privater Investor in erneuerbare Energien, insbesondere Wind- und Solarparks in Europa.
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| Von Lotta (11.02.26): |
Was ist denn ein "Windradbaron"?
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| Von Klara Fall (10.02.26): |
Zum Windenergieregionalplan hat Berthold Brecht schon vor Jahrzehnten richtig bemerkt:
"Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht.
Und mach dann noch nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht."
Meldungen aus den letzten Tagen: Trotz massivem Windmühlenausbau an Land in 2025 wurden 4 % weniger Strom mit den Dingern erzeugt. Sachen gibts.
Wirtschaftsministerin Reiche will künftig die Windradbarone an den Netzkosten und Redispatchmaßnahmen beteiligen. Die Barone sollen keine Vergütungen mehr für Strom bekommen, der gar nicht produziert wird (Abregelungen) bzw. gar nicht gebraucht wird. - Recht so. Die Margen werden dünner für die Barone, oder der Strompreis wird erhöht.
Womit wir wieder bei Berthold Brecht wären. Andererseits, bis man in Eberbach den Knall hört...
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