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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Mangels Jugendtreff wurde der Schwerpunkt nach drauĂźen verlagert


Rechts unten v.l. Kirsten Erbach, Elvira Beisel und Gabriel Teulière. (Fotos: Hubert Richter/privat)

(hr) Auch wenn es keinen Jugendtreff in Eberbach mehr gibt, ist der Postillion e.V. im Rahmen der Möglichkeiten auf der Fläche aktiv.

Der ehemalige Postillion-Jugendtreff im Keller der Dr.-Weiss-Schule gehört seit 2025 der Vergangenheit an (Bild links). Die Räume waren dauerhaft zu feucht. Schon seit vielen Jahren gibt es Ăśberlegungen und Planungen für einen Ersatzneubau im Bereich des Kulturzentrums Depot 15/7 an der GüterbahnhofstraĂźe (Bild rechts oben). Bis der verwirklicht ist, nutzt das Team der mobilen Jugendarbeit des Vereins Postillion e.V. einen “Freiraum” in der KellereistraĂźe und verlagert gleichzeitig den Schwerpunkt seiner Arbeit stärker nach drauĂźen – direkt zu den Jugendlichen.
Aufsuchende, mobile Arbeit im öffentlichen Raum sowie Gespräche und Angebote in den Freiräumen stehen nun im Mittelpunkt. Damit vollzieht Postillion einen bewussten Wandel: Weg von einer rein angebotsorientierten Jugendarbeit, hin zu stärkerer Einbindung der Jugendlichen und Ăśbertragung von Verantwortung für ihre eigenen Themen, Ideen und Treffpunkte.

Für einen personelle Neuaufstellung sorgte die Rückkehr von Elvira Beisel nach Eberbach. Bereits 2006 war sie an der Eröffnung des Jugendtreffs beteiligt und prägte als Mitarbeiterin über mehrere Jahre die offene Jugendarbeit. Nun ist sie für die mobile Jugendarbeit zuständig, unterstützt von ihrem Kollegen Gabriel Teulière und auch punktuell durch Kirsten Erbach. Beisel will den weiteren Weg der Jugendarbeit mit Erfahrung, Engagement und frischen Impulsen mitgestalten.

Das Postillion-Team ist zwar auch auf Social Media vertreten, dennoch bleibt der Kern der Arbeit bewusst analog. Denn gerade für junge Menschen seien echte Begegnungen, verlässliche Beziehungen und persönliche Gespräche wichtiger denn je, so Beisel. Digitale Kanäle ergänzten das Angebot, könnten aber nicht den direkten Kontakt ersetzen.

Die Schaffung geeigneter Treffräume bleibe ein zentrales Ziel. Mit Hoffnung und Zuversicht blickt das Team dem neuen Jugendhaus an der GüterbahnhofstraĂźe entgegen.

14.02.26

Lesermeinungen

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Von Nela Harwood  (25.02.26):
Hallo zusammen,

für viele von uns war das JUZ früher wie ein zweites Zuhause – heute ist es leider nicht mehr so. Es gibt keine vertrauten Bezugspersonen mehr wie damals. Wir haben sehr viel Zeit im JUZ verbracht, alle zusammen. Egal, mit welcher Laune wir hineingegangen sind – wir sind immer mit einem Lächeln nach Hause gegangen.

Mit einer Frau wie Sandra Smentek an unserer Seite sind wir jedes Mal ein Stück gewachsen und ein besserer Mensch geworden. Wir finden es sehr schade, dass Frau Smentek nicht mehr da ist. Doch die Zeit mit ihr wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Wir danken ihr von ganzem Herzen – besonders für die tollen Ausflüge und die unvergesslichen Momente, die sie mit uns erlebt und möglich gemacht hat.
Und wir wollen was machen was uns SpaĂź macht und nicht was die Kinder im Kindergarten machen !
Frau Sandra Smentek hat uns immer gesagt was sie machen will aber mit ihr hat es immer SpaĂź gemacht wir haben viel gelacht !


Von Gloria Klüver (19.02.26):
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Artikel über die mobilen Angebote des Postillion e.V. greift ein wichtiges Thema auf.
Doch als „Ehemalige" des Jugendzentrums in der Dr.-WeiĂź-Schule hat mich die Darstellung der vergangenen Jahre etwas wehmütig gestimmt.
Für viele von uns war das JUZ unter der Leitung von Frau Smentek und ihrem Team ein fester
Ankerpunkt. Ich erinnere mich gerne a die Zeit um 2019 zurück - an die Ausflüge, die Polen-Fahrt und die verlässliche Betreuung, die wir dort erfahren haben. Auch wenn die Räume im Keller technisch und hygienisch schon lange eine Herausforderung für die Stadtpolitik waren, war das menschliche Angebot dort erstklassig.

Ich freue mich über neue Impulse für die Jugend, finde es aber wichtig, dass die jahrelange, wertvolle Arbeit der früheren Betreuer in der öffentlichen Wahrnehmung nicht vergessen wird. Sie haben den Grundstein für das gelegt, was heute weitergeführt wird.


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