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Bis zu sechs Anlagen im Stadtwald oberhalb von Neckarwimmersbach (Foto: Hubert Richter)(cr) Nachdem die Realisierung eines Windparks im Eberbacher Stadtwald auf dem Hebert durch die BayWa r. e. Wind GmbH im vergangenen Jahr gescheitert war, soll es jetzt mit einem anderen Windanlagen-Projektierer klappen.
In der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 26. MĂ€rz, wurde die Verwaltung mehrheitlich (bei fünf Gegenstimmen) beauftragt, den seit letzten Herbst mit juristischer Unterstützung durch die Kommunalberatung Rheinland-Pfalz GmbH ausgehandelten Pachtvertrag für die Realisierung von bis zu sechs Windenergieanlagen (WEA) mit der JUWI GmbH aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) abzuschlieĂen.
Der Pachtvertrag hat eine Laufzeit von mindestens 25 Jahren. Die WEA sollen Rotorendurchmesser bis zu 180 m und Nabenhöhen von etwa 200 m bei Gesamthöhen von rund 290 m haben, die Nennleistung soll je WEA 7,5 MW betragen. Nach Ablauf des Vertrags sollen die Anlagen komplett (also samt Fundamenten und Nebenanlagen) durch den PĂ€chter zurückgebaut werden. Die dafür erforderlichen Kosten werden laut Vertrag über eine Rückbaubürgschaft abgesichert. Alle Kosten, die für die Entwicklung des Windparks am Hebert bisher für das neue Verfahren angefallen sind und künftig anfallen, sollen - sofern âangemessen und nachweisbarâ - von JUWI übernommen werden. Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an einzelnen WEA sollen angeboten werden. Die Stadt hat, wie in der Sitzung auf Nachfrage erlĂ€utert wurde, ein auĂerordentliches Kündigungsrecht, wenn innerhalb von 5 Jahren nach Vertragsunterzeichnung keine Genehmigung für mindestens eine WEA vorliegt und weitere Kündigungsmöglichkeiten, wenn innerhalb von 3 Jahren nach der Genehmigung kein Baubeginn oder innerhalb von 18 Monaten nach Baubeginn keine Inbetriebnahme stattfindet. Im Idealfall ist nach EinschĂ€tzung der Verwaltung auf Grundlage des neuen Vertrags frühestens ab dem Jahr 2030 mit Windkraftstrom auf dem Hebert zu rechnen. Ăber Details des Vertrags, insbesondere die finanziellen Auswirkungen durch vereinbarte Pachtzahlungen, wurde nichts bekannt. Im früheren Vertrag mit BayWa r.e. war eine Mindestpacht von rund 280.000 Euro pro errichteter WEA und Jahr vereinbart, was beispielsweise bei fünf Anlagen jĂ€hrliche Einnahmen von fast 1,5 Mio. Euro für die Stadt bedeutet hĂ€tte.
Gegen den Vertragsabschluss votierten am Donnerstag die vier anwesenden Ratsmitglieder der CDU-Fraktion und deren Freie-WĂ€hler-Kollege Patrick Schottmüller.
28.03.26
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| Von joedi (10.04.26): |
@Schöpfung
Nein, Strom wird nicht teurer. Die Preise gehen eher leicht nach unten. Und das obwohl die AKW abgeschaltet wurden. Fazit: Strom wird etwas günstiger obwohl Gas und Kohle teurer wird.
Aktuelle Durchschnittspreise (Stand: April 2026)
"Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist laut BDEW im Jahr 2026 auf ca. 37,2 ct/kWh gesunken. Je nach Vertragsstatus variieren die Preise jedoch stark:
Neukunden: Durchschnittlich 27,4 bis 27,6 ct/kWh.
Bestandskunden: Durchschnittlich ca. 31,2 ct/kWh.
Grundversorgung: Liegt mit ca. 40,4 ct/kWh weiterhin deutlich über dem Marktdurchschnitt"
Zitat BDEW
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| Von Schöpfung  (09.04.26): |
Was ist mit der Entsorgung für WindrĂ€dern ? Uns wurde immer gesagt das der Strom billiger werde , denn Sonne und Wind ist immer da ,komisch bis jetzt wurde der Storm immer teurer.
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| Von DeutscherWind (09.04.26): |
@Wissender,
im Text steht doch, dass eine Bürgerbeteiligung sichergestellt werden soll. Hoffentlich fĂ€llt diese auch sinnvoll aus. Den Protesten gegen WindrĂ€der lĂ€sst sich vielleicht auch Wind aus den Segeln nehmen ( ;-) ), wenn die Bürger unmittelbar davon finanziell profitieren könnten.
Diese ganzen Diskussionen werden mMn viel zu ideologisch geführt, wobei es doch eigentlich um RationalitĂ€t und Wirtschafltichkeit gehen sollte.
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| Von Wissender (08.04.26): |
Die mittlere gekappte Windleistungsdichte im geplanten Gebiet ist eher mĂ€Ăig. Braucht also u.a. recht hohe WindrĂ€der für Wirtschaftlichkeit (damit mehr Sichtbarkeit in der Landschaft). UnabhĂ€ngig davon sollte der Bürger auch finanziell spürbar davon profitieren durch ein Bürgerwindrad. Ist das hinreichend sichergestellt. Und es sollte nur CO2 neutraler Beton (gibt es, Beton ist ein Klimakiller) zum Einsatz kommen. Wer stellt das sicher?
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| Von nicht mehr Ewwerbacher (08.04.26): |
@ Schöpfung: Wer verdient denn an den AKW und Kohlekraftwerken? Bestimmt nicht die Allgemeinheit, die bezahlt dafür brav die Entsorgung mit all den Nebenkosten wie Polizeischutz und nicht geklĂ€rter Lagerung des strahlenden Mülls.
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| Von Schöpfung  (07.04.26): |
Hallo Leute mal ehrlich? Wer verdient am meisten an den Windkraftanlagen, zu erst der Betreiber, der bekommt sein Geld ob die Anlagen laufen oder nicht.
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| Von Joedi (06.04.26): |
@Jodelkönig
Es gab 2025 insgesamt an acht Tagen Dunkelflaute.Ăbersichtlich, oder? Da gab es erhöhten Nettoimport, was aber wegen EVN völlig ok ist.
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| Von Jodelkönig (02.04.26): |
@Deutscher Wind.
3 bis 4 Tage Dunkelflaute im Jahr?
Wir wissen beide, dass dieses Wetter mit Hochnebel und Windstille, genannt Dunkelflaute, das typische Wetter im November, Dezember und Januar sind. Und da braucht man konventionelle Kraftwerke zur Stromerzeugung.
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| Von DeutscherWind (02.04.26): |
Lieber Jodelkönig,
wir machen in den letzten Jahren rasante Fortschritte in den Speichertechnologien. Wenn wir die Netze und Erneuerbaren stark ausbauen und stark in hochmoderne Batterieanlagen investieren, halten wir die 3-4 Dunkelflaute-Tage im Jahr schon aus. Für die allergröĂten NotfĂ€lle sollte man natürlich auch noch über funktionale fossile Kraftwerke verfügen, die angeschmissen werden, wenn alle Stricke reiĂen.
Sonst haben Sie Recht, auch bei Erneuerbaren müssen wir aufpassen, nicht in AbhĂ€ngigkeiten zu geraten. Die Rohstoffknappheiten rund um die Entwicklungen der Kriege in der Ukraine/Russland und Nahost sollten uns da doch hoffentlich zu denken geben. Deshalb: Selbst ist das Land!
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| Von RR (02.04.26): |
âDeutscher Windâ eine wunderbare Wortschöpfung, passend zum 1. April. Ich schlage vor dem DeutschenWind den Hebert-Verdienstorden am flatternden Bande zu verleihen.
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| Von Nati (02.04.26): |
Gibt es eine Bürgerinitiative gegen Windkraft?
Wo kann ich unterschrieben?
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| Von Jodelkönig (01.04.26): |
@Deutscher Wind.
Was ist, wenn der Wind nicht weht und die Sonne spÀrlich scheint, wie so oft im Winter, also dann wenn wir die meiste Energie brauchen?
Und das Kobalt und die anderen Metalle, die E-Autobatterien benötigen, die kommen auch nicht aus Mitteleuropa, sondern z.B. aus dem Kongo. China hat sich schon vor lÀngerem die Abbau-Rechte gesichert. Also wieder AbhÀngigkeit.
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| Von DeutscherWind (01.04.26): |
In der aktuellen weltpolitischen Lage sind Windparks nur zu begrüĂen, auch wenn sie dann in unserer Heimat herumstehen müssen.
Die Deutsche Energie sollte in Deutschland komplett autark hergestellt werden können - ganz ohne AbhÀngigkeit von Schurkenstaaten und unzuverlÀssigen "Partnern".
Lieber Deutscher Strom aus Deutschem Wind als Nuklearstrom aus russischem Uran, Flüssiggas aus Trumps USA oder Erdöl aus der islamischen Welt.
Wenn der Preis für unsere UnabhĂ€ngigkeit ein paar WindrĂ€der in unserer Landschaft und Photovoltaik auf unseren DĂ€chern ist, soll es so sein. Das ist im übrigen auch immer noch besser, als halb NRW für Kohle wegzubaggern.
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| Von Antonia (01.04.26): |
Gebe Red Gecko 100prozentig recht.,klares NEIN gegen diese WindrĂ€der und diejenigen Befürworter,Umweltsünder und ProfitjĂ€ger, die wissentlich der Zerstörung von einzigartiger Natur,Wald und Tierleben zustimmen.Tolle Werbung für den Eberbacher Tourismus!
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| Von Red Gekko (01.04.26): |
Ein Eberbach mit WindrĂ€dern ist nicht mehr mein Eberbach. Einzigartiger Wald wird für Profit geopfert. Im Wald entstehen Hitzehotspots. Nichts wird mehr um die WindrĂ€der herum wachsen und leben. Erosion wird den Waldboden unwiederbringlich von den Bergkuppen abtragen. Und wehe, wenn ein Rad abbrennt! Dann brennt der Wald mit weg. Wollen das wirklich die Eberbacher? Nein!
Es gibt genügend Beispiele, wie schĂ€dlich WindrĂ€der in mitten von WaldflĂ€chen sind. Mal ganz abgesehen von tausenden erschlagenen Vögeln und FledermĂ€usen. Aber das wissen alle Bürger und blenden alles Negative aus. Wir Menschen sind in der Geldgier unbelehrbar und Naturschutz ist nur für andere da?
Nein zu Windkraft auf bewaldeten Bergkuppen!
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| Von Vincent Vega (01.04.26): |
@nicht mehr Ewwerbacher da sind sie ja etwas ganz groĂem auf der Spur.
@Klara Fall sie sind für Atomkraft, wie böse
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| Von nicht mehr Ewwerbacher (31.03.26): |
Endlich outen Sie sich Klara Fall :-) Sorry, dass dieser Beitrag nix mehr mit dem eigentlichen Artikel zu tun hat, aber das musste raus :-)
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| Von Joedi (31.03.26): |
@jodelkönig
AKW würde es dann aber auch nicht geben. Die sind ja noch massiver subventioniert.
Was bleibt dann Gas?Kohle?
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| Von Vincent Vega (31.03.26): |
Wokes Gerede? Sorry, aber so langsam wird es absurd, was manche hier von sich geben .....
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| Von Jodelkönig (30.03.26): |
Ich hoffe instÀndig, dass diese WindrÀder nie gebaut werden.
Würde man die Subventionen streichen und allein nach dem ökonomischen
Prinzip vorgehen, gÀbe es sehr viel weniger WindrÀder.
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| Von nicht mehr Ewwerbacher (30.03.26): |
Typisches wokes Gerede von Klara Fall. Die Mischung machts. Aber die Alternativen zu Windkraft ist nicht auf die bisherigen fossilen TrĂ€ger zurück zu gehen, sondern Solar-, Wasser- und Windkraft. Mit entsprechend leistungsstarken und effizienten und modernen Anlagen. Und den Bedarf durch EnergiesparmaĂnahmen natürlich senken.
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| Von Klara Fall (30.03.26): |
@nicht mehr ewwerbacher
Dieser Bauerntrick 1 AKW und 1 Windrad in Bezug auf Ressourcenverbrauch gegenüberzustellen, der verfĂ€ngt nicht mehr, auĂer bei der entsprechenden Klientel. Es müsste heiĂen 1 AKW im VerhĂ€ltnis zu ca. 1000 WindrĂ€der/Reaktorblock. Das ist das Ăquivalent, mit dem klitzekleinen Unterschied, dass ein AKW rund um die Uhr und auch bei Windstille und nachts, Sommer wie Winter liefert. Ein handelsübliches AKW hat übrigens mehrere Blöcke. Und jetzt noch mal rechnen.
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| Von nicht mehr Ewwerbacher (30.03.26): |
Wenn ein AKW/Gaskraftwerk/Kohlekraftwerk gebaut wird, dann wird ebenfalls Boden verdichtet und FlĂ€che in groĂem MaĂ verbaut und dauerhaft versiegelt. Dann kommt hier noch dazu, dass es bei der Herstellung des benötigten fossilen Brennstoffs auch ein jeweils gravierender Eingriff vorgenommen werden muss. Von den erforderlichen Entsorgungskosten oder Rückbaukosten mal ganz abgesehen.
Da ist ein Windrad ein viel kleineres Ăbel. Die Alternative für uns wĂ€re, gar keine Energie zu verbrauchen, dann muss auch keine hergestellt werden. Aber das ist keine Alternative für Deutschland.
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| Von Klara Fall (30.03.26): |
Dass jemals die Fundamente herausgeholt werden darf bezweifelt werden. Die Rückstellung, letzter mir bekannter Stand 200 000 EUR, reichen nicht mal aus, die heutzutage zu rauszureiĂen. Ganz zu schweigen in 25 Jahren, bei erwarteter Inflation. Selbst wenndie Rücklage verzinst angelegt ist.
Waldboden, einmal verdichtet,braucht 10 000 Jahre um diese Schwammwirkung wieder zu erlangen. Sage nicht ich, sondern der Waldpapst Förster Wohlleben. Interessiert aber unsere sogenannten Naturfreunde nicht die Bohne.
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| Von IM (30.03.26): |
Der Waldboden ist ein Schwamm, der den Regen aufsaugen und such wieder abgibt. Diese Funktion geht verloren. Und dass die Fundamente nach Vertragsablauf wieder heraus geholt werden, darf bezweifelt werden. Und diese Wea aufstellen, um die Kasse zu füllen, das wĂ€re zu einfach. Die Rechnung geht am Ende nicht auf!
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| Von Schöpfung  (29.03.26): |
Mich würde mal interessieren , was der Betreiber in 25 Jahren so verdient, denn der bekommt sein Geld ob die Windkraftanlagen laufen oder nicht.
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| Von D. K.  (28.03.26): |
Was für eine Verschwendung von der Resource Wald. Aber zum Glück verschwinden sie spĂ€testens in 25 Jahren wieder.
Da will ich mal hoffen, dass der Betreiber dann den Rückbau bezahlt. Wobei in der Zwischenzeit wahrscheinlich die Original-Firma schon nicht mehr existiert, es mehrere Firmenübergaben gab und die Kosten trotz Rückbaubürgschaft mal wieder an den Bürgern hĂ€ngenbleiben.
Es wĂ€re doch von den Bürgern die sich über die âBürgerbeteiligungâ an den WindrĂ€dern beteiligen doch nur logisch, konsequent und ein Zeichen von ihrer Ăberzeugung nur Strom vom âihremâ Windrad zu verbrauchen. Und sich vom öffentlichen Netz abkoppeln. An windigen und an Flaute-Tagen. Dann kommen ein paar ordentliche Stromspeicher ins Haus und viel Hoffnung das der Wind stĂ€ndig blĂ€st und immer gleichmĂ€Ăig Strom erzeugt wird.
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| Von Schöpfung  (28.03.26): |
Es gibt noch Hoffnung das es noch Menschen gibt die das komplette anders sehen meine Hochachtung.
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