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Ende August könnten die Boards rollen (Fotos: Hubert Richter)
Video ansehen(hr) Für den Neubau einer Skateanlage neben dem Kulturzentrum Depot 15/7 an der GüterbahnhofstraĂźe in Eberbach wurde heute der “erste Spatenstich” gefeiert.
Bürgermeister Peter Reichert begrüĂźte dazu zahlreiche Gäste aus Stadtverwaltung, Gemeinderat, Bevölkerung und auch aus der Skate-Community, die schon fast zwei Jahrzehnte lang auf die Realisierung einer Skateanlage gewartet hat. 2012 wäre es beinahe soweit gewesen: Da gab es einen Gemeinderatsbeschluss und sogar schon eine Baugenehmigung für eine Anlage in der Au neben dem Fitness-Center “Palestra”. Das damals auf 80.000 Euro geschätzte Vorhaben wurde aber nie umgesetzt, unter anderem weil man den Standort dann doch nicht für optimal hielt. Nun hat es 14 weitere Jahre gedauert, bis man erneut vor der Realisierung angekommen ist. Diesmal scheint der Standort neben dem Depot 15/7 zu passen, zumal dort auch noch ein neues Jugendzentrum gebaut werden soll. Die Bauarbeiten für die inzwischen rund 440.000 Euro teure Skateanlage sollen demnächst starten. Etwa die Hälfte der Baukosten - 220.000 Euro - sind als Zuschuss aus EU-Mitteln über das LEADER-Programm zugesagt. AuĂźerdem seien noch 22.000 Euro als Spenden eingegangen, wie Bauamtsleiter Detlef Kermbach sagte. Ursprünglich hatte der Gemeinderat das Projekt unter der Bedingung freigegeben, dass der Spendenanteil mindestens 30.000 Euro beträgt. Als sich abzeichnete, dass dies nicht zu erreichen ist, gab das Stadtparlament den Startschuss auch bei geringerem Spendenaufkommen. Reichert freute sich besonders über die Beteiligung der Skate-Community an den Planungen für die Anlage und dankte deren Vertreter Lukas Ludebühl, der heute auch dabei war. Die Einbindung der jungen Skater in das Projekt habe laut Reichert eine wesentliche Rolle bei der Zusage der LEADER-Förderung gespielt.
Die Baufirma Helm aus Neckargerach soll nun mit den Erdarbeiten beginnen. Danach wird das Unternehmen “X-Move” aus Stockstadt am Main, das die Anlage auch im Wesentlichen konzipiert hat, die einzelnen Geräte aufbauen. SchlieĂźlich sollen noch die restlichen Betonarbeiten und Anpassungen erfolgen. Wenn alles gut gehe, könne die Anlage Ende August dieses Jahres fertig sein, meinte Volker Hafen vom Eberbacher Stadtbauamt und erntete dafür reichlich Applaus.
Wie der neue Skatepark aufgebaut sein soll, erläuterte X-Move-Geschäftsführer Andreas Bast (siehe dazu das Video in unserem WhatsApp-Kanal).
15.04.26
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| Von Schöpfung  (05.05.26): | Traurig aber wahr, die alten Menschen sind halt lästig die kosten nur geld es besteht auch kein interesse was zu tun, wäre da nicht das liebe geld aber das wird wo anders eingesetzt.
| | Von Emilia (05.05.26): | @DJieJugendRolltWeiter
Sie haben Recht. In Eberbach fehlt ein „Runder Tisch“ für Seniorinnen und Senioren. In vielen Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis gibt es ihn. Warum? Um die ältere Bevölkerung teilhaben zu lassen an den Entscheidungen ihrer Stadt. Es geht dabei um Wertschätzung einerseits, um Gestaltung des demografischen Wandels andererseits. Er wird auch die Verwaltungen vor groĂźe Herausforderungen stellen.
Auch Eberbach wird immer älter. Mich beunruhigt, dass dies keine Rolle spielt in den Gemeinderatsfraktionen. In ihren Haushaltsreden zum Jahresabschluss 2025 ist davon nicht die Rede. Mich beunruhigt auch, dass die Stelle des städtischen Beauftragten für Generationen seit einiger Zeit nicht mehr besetzt ist. Es gibt in Eberbach keinen Ansprechpartner mehr, der das Gespräch zwischen den Generationen ermöglichen und moderieren könnte. Haben Sie das gewusst?
Im Wettbewerb, um die knappen Haushaltsmittel lange Versprechungen für die Jugend endlich einlösen zu wollen, das kann ich verstehen. Mancher der älteren Bürger in Eberbach gönnt der Jugend sicher Jugendhaus und Skaterbahn. Unter einer „verlorenen Jugend“ haben sie, bedingt durch Krieg und Krisen, auch gelitten. Da gibt es lebensgeschichtlich schon Anknüpfungspunkte das Verständnis für die jetzt überfällige Eberbacher Investition in die Jugend zu fördern.
Ăśberfällig ist aber auch das gewollte Gespräch, wie wir gut alt werden können in Eberbach und dabei den Zusammenhalt hinbekommen. Dabei gemeinsam nach Lösungen suchen, das müssen wir alle lernen. Das ist eine Investition in die Zukunft. Können Sie sich vorstellen, wie Familien und Angehörige entlastet werden, wenn sie Oma und Opa aufgehoben wissen?
| | Von DieJugendRolltWeiter (02.05.26): | Ich verstehe den Frust absolut – viele ältere Menschen fühlen sich durch Digitalisierung und Veränderungen im Alltag abgehängt. Das ist ein reales Problem, über das man sprechen muss. Gleichzeitig haben sie viel geleistet und verdienen Respekt sowie gute Bedingungen im Alltag, und ich bin auch der Meinung, dass man hier weiterhin mehr tun kann.
Aber viele der angesprochenen Probleme wie Digitalisierung, Bankgeschäfte oder Arzttermine entstehen nicht auf kommunaler Ebene, sondern sind gesamtgesellschaftliche Entwicklungen.
Gleichzeitig gibt es auch in Eberbach Angebote für Senioren, die oft über Vereine und Ehrenamt organisiert werden – ohne die Unterstützung und Strukturen der Stadt wären manche davon so gar nicht möglich. Ein gutes Beispiel ist das Depot 15/7: Das Gebäude gehört der Stadt, wurde mit öffentlichen Mitteln geschaffen und wird von verschiedenen Gruppen genutzt. Genau in solchen Strukturen entstehen überhaupt erst Angebote und Begegnungsmöglichkeiten. Die Seniorennachmittage dort werden vom Verein organisiert, zum Teil von jungen Erwachsenen – darunter auch Skater bzw. Befürworter des Skateparks.
Ich finde es schwierig, daraus abzuleiten, dass sich die Jugend solche Projekte „nicht verdient“ hat. Junge Menschen stehen heute ebenfalls vor eigenen Herausforderungen – steigender Leistungsdruck, permanente Vergleichbarkeit durch soziale Medien, eine oft unsichere Zukunftsperspektive und seit der COVID-19-Pandemie auch spürbare Folgen wie mehr psychische Belastungen und weniger echte soziale Kontakte.
Gerade deshalb sind frei zugängliche Orte wie ein Skatepark wichtig – nicht nur für Bewegung, sondern auch als Treffpunkt auĂźerhalb der digitalen Welt. Gleichzeitig profitieren auch ältere Generationen davon, wenn junge Menschen vor Ort bleiben und sich einbringen – dafür brauchen sie auch Raum und Möglichkeiten.
Der Gedanke, ältere Menschen stärker einzubeziehen, ist dabei absolut berechtigt. Eine Möglichkeit wäre z. B. ein „Runder Tisch für Senioren“, ähnlich wie es ihn für junge Menschen gibt – ein Beispiel dafür, dass der Skatepark unter anderem durch solches Engagement mit entstanden ist und zeigt, dass Projekte entstehen, wenn Menschen sich aktiv einbringen und die Möglichkeit dazu erhalten.
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen nicht gegeneinander ausspielt, sondern beides im Blick behält.
Am Ende braucht eine Stadt beides: Angebote für die ältere Generation und Raum für die Jugend.
| | Von Schöpfung  (30.04.26): | An Zomer die alten oder Rentner haben zum Teil über 45 Jahre eingezahlt. Wenn ich höre das es alten Menschen gut geht könnte ich kotzen.
| | Von Emilia (29.04.26): | @keinen interessierts. Viele werden sich in Ihren Worten wieder erkennen. Viele Senioren fühlen sich abgehängt. Auch nicht mehr gehört und respektiert als Bevölkerungsgruppe. Ein Seniorennachmittag einer Gemeinderatsfraktion und Spielenachmittage von Vereinen übers Jahr sind sicher willkommene und gut gemeinte Angebote. Sie machen es älteren Menschen in Eberbach aber noch nicht möglich, mitzureden und mitzugestalten.Das ist aber dringend nötig, um die Generationen nicht gegeneinander auszuspielen. Ich wünsche mir von den politisch Verantwortlichen in Eberbach, dass sie zukünftig aktiv Senioren mit in ihre politische Arbeit ein beziehen und gutes Altwerden in der Stadt endlich Thema wird.
| | Von Zoomer (28.04.26): | @keinen interessierts:
Bei allem Respekt, aber das hat doch hiermit nichts zu tun. Sie könnten auch einfach mehr Begegnungsorte für Ă„ltere fordern, ohne der Jugend etwas zu neiden. Abgesehen sind junge Eberbacher selbst aktiv geworden und haben lange dafür gekämpft, dass dieser Park nun gebaut werden kann, auch wenn sie jetzt nichts mehr davon haben (wie der Beitrag von DieJugendRolltWeiter bestätigt). Haben Sie ein derartiges Engagement für die ältere Bevölkerung gezeigt?
Abgesehen davon sind mir drei Dinge wichtig zu erwähnen:
1. Junge Menschen in Deutschland sind absolut gelackmeiert. Nicht nur sind sie zahlenmäßig in der Unterzahl und werden deshalb von der Bundes- und Landespolitik weitgehend ignoriert. Sie werden den Investitionsrückstau, die maroden Krankenkassen, das marode Rentensystem und die Kosten, die der Klimawandel noch verursachen wird, ausbaden müssen.
2. Gerade den Älteren geht es in Deutschland gut. Sie haben von den erwähnten, nun zu teuer gewordenen sozialstaatlichen Einrichtungen Krankenkassen und Rente lange profitiert und tun es immer noch. Die Rentner sind eine der vermögensten Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Während Wohnraum damals noch bezahlbar war, fragt man sich als junger Mensch heute, wie man seine 2-4 Zimmerwohnung in Eberbach zur Miete noch bezahlen soll. An Kaufen können viele gar nicht denken. Jetzt wollen Sie Ihnen auch noch ihre Sportanlage madig machen?
3. Mir ist bewusst, dass die digitale Revolution für viele ältere Menschen überfordernd ist. In wahnsinnig kurzer Zeit hat sich da unglaublich viel getan. Der Computer, über den Sie schimpfen, war allerdings schon vor gut 30 Jahren ein Alltagsgerät vielen Haushalten. Selbst die ältesten Bürger waren damals noch in ihren sportlichen 60ern und hätten sich mit dieser bahnbrechenden Technologie etwas früher und intensiver auseinandersetzen können. Dass z.B. die Sparkassen überhaupt noch Filialen mit Personal auf dem Land betreiben ist wirtschaftlich ein Verlustgeschäft. Das ist reine Kulanz den Kunden gegenüber, die technologisch abgehängt wurden. Behalten Sie das doch im Hinterkopf, wenn Sie das nächste Mal behaupten, für die Ă„lteren würde nichts getan.
| | Von keinen interessierts (28.04.26): | fehlt nur noch eine schöne anlage zum erholen für die älteren menschen,die nach dem krieg deutschland wieder zum laufen gebracht haben.und heute?arzttermine-digital-bestellungen ohne computer fast nicht mehr möglich-bankgeschäfte ohne online zugang sehr teuer geworden-einkaufen wird auch nicht einfacher-laden sie dies runter,laden sie das hoch usw.entschuldigung,kein verantwortlicher denkt mehr an die älteren,warum--weil sie geld kosten,aber auch die jugend kostet geld,und viele von denen haben es sich noch nicht verdient.vielleicht hat wenigstens die stadt eberbach mal den mut finanziell auch mal wieder was für die unseren zu machen,und nicht nur bei diversen aktionen verschiedener vereinen lächelnd nebendran zu stehen und nichts dazu beigetragen zu haben,lieber stadtrat und bürgermeister
| | Von DieJugendRolltWeiter (26.04.26): | Etwa 15 Jahre hat es gedauert, bis dieser Skatepark endlich umgesetzt wird – und viele von uns waren von Anfang an dabei.
Es geht hier nicht nur um eine Anlage, sondern um einen Ort für Bewegung, Gemeinschaft und Jugendkultur. Ein GroĂźteil der Kosten wird gefördert, und die Planung ist gemeinsam mit der Szene entstanden.
Oft heiĂźt es, so etwas wäre nur „für eine Handvoll Skater“. Dabei gibt es in der näheren Umgebung keinen vergleichbaren, gut nutzbaren Park – erst wieder in Heidelberg, Mannheim oder Mosbach.
Viele von uns haben genau diese Wege schon in ihrer Jugend auf sich genommen, um ihrem Hobby nachgehen zu können. Umso mehr zeigt sich, wie groß der Bedarf wirklich ist.
Skaten ist dabei nicht nur ein Sport – es ist ein Lifestyle, der Kreativität, Durchhaltevermögen und Gemeinschaft prägt und gerade für junge Menschen einen wichtigen Platz im Alltag schafft.
Zum Vergleich: Beim Kunstrasenplatz in Eberbach wurden rund 670.000 € investiert – getragen von Stadt, Förderung und Verein (~400.00 € von der Stadt). Solche Projekte sind wichtig und absolut richtig, werden aber kaum infrage gestellt. Allerdings sind solche Anlagen in der Praxis meist an feste Trainingszeiten und Vereinsstrukturen gebunden und daher nicht jederzeit frei nutzbar.
Ein Skatepark hingegen ist frei zugänglich, nicht an Mitgliedschaften gebunden und steht allen offen – auch Menschen außerhalb der Stadt. Genau darin liegt sein besonderer Wert.
Die Erfahrung aus anderen Städten zeigt außerdem: Solche Anlagen werden stark genutzt, ziehen auch Leute aus der Umgebung an und schaffen einen lebendigen Treffpunkt.
Kritik ist okay – aber man sollte auch sehen, was hier wirklich geschaffen wird. Dieser Skatepark ist eine echte Bereicherung für die Stadt und ihre Jugend.
| | Von zu Ende denken (20.04.26): | zu Schöfung 18.04.
Richtig und doch falsch. natürlich lockt das süĂźe Gift der Zuschüsse.
Tatsache ist: Wenn wir das Geld nicht abgreifen, tun es andere.
und das Ergebnis ist: Der deutsche Anteil an den EU-Kosten vermindert sich um keinen Cent. Klar?
| | Von joedi (20.04.26): | @Schöpfung
natürlich sind auch das Steuergelder. Ich vermisse noch Ihre Empörung beim Verprassen von Steuergeldern für die Anstellung von Familienmitgliedern in der AFD. Oder habe ich da was überlesen?
| | Von Schöpfung  (18.04.26): | Lieber KP auch Fördergelder sind Steuergelder, und die meisten Steuergelder der EU kommen aus Deutschland also auch vom deutschen Steuerzahler.
| | Von KP (17.04.26): | An alle Kritiker: Bitte genau lesen. Die 440.000 werden zur Hälfte mit EU-Mitteln gefördert und Spenden kamen auch noch an, bleiben 198.000,-. AuĂźerdem wird die Anlage bestimmt gerne angenommen, denn für die Jugend gibt es in Ebb leider nicht viel Angebote. Die Lage ist perfekt. Aber wer nur gegen alles ist, dem hilft auch keine sachliche Argumentation. Ich freue mich für die Jugend!
| | Von Kritiker (16.04.26): | Wie bei der Stadt Steuergelder verplembert werden, sieht man mal wieder an dieser unsinnigen MaĂźnahme.Und die Räte der Stadt nicken alles ab.Es gibit wirklich andere MaĂźnahmen wo die Stadt in der Pflicht steht.
z.B. Marode StraĂźen (Alte Dielbacher Str.) und viele andere, Toilette Bahnhof ein Fass ohne Boden
und dann ein Skaterpark für wen? Weiter so meinr Damen und Herren des Rates
| | Von Schöpfung  (16.04.26): | Das ist in einer so angespannte Zeit 44000 tausend Euro für eine Skateboard Bahn auszugeben, finde ich etwas gewagt.
| | Von Rebian (16.04.26): | 440.000 Euro für eine Anlage, die nur von ganz wenigen benutzt wird. Hut ab. Eberbachs Verwaltung und Stadträte können was.
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