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Zunehmend rücksichtsloses Verhalten von Waldbesuchenden (Fotos: StVE)(hr) (stve) Die Stadtförsterei stellt seit einiger Zeit immer wieder fest, dass vor allem am Wochenende im Wald gefeiert wird - mit teils unschönen und teuren Folgen.
Nicht selten müssen die Forstleute zu Wochenbeginn umherliegende Flaschen, Müll und weitere Hinterlassenschaften einsammeln. Hotspots liegen meist in Siedlungsnähe, wie z.B. der Bereich um die Kaiser-Wilhelms-Linde am Itterberg, die Parkplätze Wimmersbacher Steige und Marienhöhe, im Arboretum und an ähnlichen Orten. Kritisch zu sehen sind besonders Einmal-Grills, deren Nutzung im Wald aus Brandschutzgründen verboten ist.
Zunehmend werden auch Beschädigungen an Erholungseinrichtungen festgestellt. So musste kürzlich die im August vergangenen Jahres neu errichtete Grillstelle im Holdergrund repariert werden, nachdem die gemauerte Umrandung mutwillig beschädigt wurde (Bild rechts). An einer Sitzbank am Itterberg wurden aus der Sitzfläche Teile herausgesägt (Bild links), bei Bänken am Kirchel mehrfach die Rückenlehnen abgetreten, bzw. Tischflächen mit dem Beil beschädigt.
Immer wieder wird gefordert, neben Erholungseinrichtungen Mülleimer aufzustellen, um sogenannten “wilden Müll“ zu vermeiden. Die Stadtverwaltung sieht dies kritisch: Dort abgelagerte Lebensmittelreste können zur Ausbreitung von Tierseuchen beitragen (Stichwort ASP - Afrikanische Schweinepest), denn Füchse, Wildschweine, Waschbären und Ratten bedienen sich gerne an leicht zugänglichem Futter. Zudem müssen Mülleimer in regelmäßigen Abständen geleert werden, was wiederum Kosten verursacht.
Die Stadtförsterei bittet darum, die mitgebrachten Verpackungen und Reste nach dem Feiern wieder mitzunehmen und im Hausmüll zu entsorgen. Das schützt die Natur und hilft, der Ă–ffentlichkeit Kosten zu ersparen.
14.06.26
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| Von Bürger Lars  (15.06.26): | Bald geht es nicht mehr ohne Kameraüberwachung. Sowas ist einfach nur Assozial und unterste Schublade
| | Von Moderer (15.06.26): | Die Verursacher lesen diesen Bericht garnicht oder lachen einfach darüber. Wenn diese Müllsünder nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wird das auch nie aufhören. Solche Menschen sind nur mit Geldstrafen oder Arbeitsstunden zu erziehen.
| | Von Rebian (14.06.26): | Ich halte gar nichts davon überall Mülleimer aufzustellen. Zum einen bilden diese, wie geschrieben, einen Punkt für Ungeziefer, zum anderen müssen diese regelmäßig geleert werden und daran dürfte es scheitern und als dritten Punkt führe ich die Geruchsbelästigung an. Wer eine volle Coladose mit in den Wald nehmen kann, kann diese auch sicherlich mit zurück tragen.
Komischerweise funktioniert es in vielen anderen Ländern, nur bei uns nicht. Und das liegt nicht an Migranten, sondern war auch in den Jahren davor schon so. Den Ohrsberg kann man mit einem Hund gar nicht betreten, weil man Angst haben muss, das Tier tritt in eine Scherbe.
Aber ist klar, wenn man kaum Konsequenzen befürchten muss ..........
| | Von Peter Kunath (14.06.26): | Leider beschränken sich Vandalismus, Müll und Sachbeschädigungen nicht nur auf den Wald. Auch im und am von uns im 14. Jahr ehrenamtlich bewirtschafteten Heilkräutergarten der Stadt Eberbach kommt es immer wieder dazu, insbesondere an den Wochenenden und nach lauen Sommernächten, of wird auch die Umgebung der Gartenhütte durch Kot von Mensch und Tier verunziert. Die Beseitigung dieser Sachen liegt dann auf 76jährigen Schultern, das ist nicht fair !
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