27.06.2022

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Arbeitslosenquote sinkt weiter


Die Arbeitslosigkeit im MĂ€rz nach GeschĂ€ftsstellen. (Quelle: Agentur fĂŒr Arbeit)

(bro) (aa) Im GeschĂ€ftsstellenbereich Eberbach der Agentur fĂŒr Arbeit Heidelberg hat sich die Arbeitslosigkeit von Februar auf MĂ€rz um zehn auf 380 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote betrug im MĂ€rz 3,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte die Quote in Eberbach noch 5 Prozent betragen.

Dabei meldeten sich 83 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, elf mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten gegenĂŒber dem Vorjahr unverĂ€ndert 93 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 268 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von acht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenĂŒber stehen 271 Abmeldungen von Arbeitslosen (+22). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im MĂ€rz um 13 Stellen auf 47 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 38 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im MĂ€rz fĂŒnf neue Arbeitsstellen, 28 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 44 Arbeitsstellen ein, gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 22.

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf MĂ€rz um sechs auf 160 Personen verringert. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im MĂ€rz 1,6 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 2,4 Prozent. Im Rechtskreis SGB II hat sich die Arbeitslosigkeit von Februar auf MĂ€rz um vier auf 220 Personen verringert (anteilige Quote 2,3 Prozent).

Auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen wirkt sich die Ankunft der geflĂŒchteten Menschen aus der Ukraine noch nicht aus. „Prinzipiell dĂŒrfen die GeflĂŒchteten aus der Ukraine nach der Registrierung bei der AuslĂ€nderbehörde arbeiten“, sagt Klaus Pawlowski, Chef der Agentur fĂŒr Arbeit Heidelberg. „Erst einmal sind wir aber humanitĂ€r gefordert. Die Menschen suchen Schutz in Deutschland, Arbeit spielt aktuell eher noch eine untergeordnete Rolle“, sagt Pawlowski weiter. UnabhĂ€ngig davon steht die Agentur fĂŒr Arbeit Heidelberg den geflĂŒchteten Menschen, die Interesse an einer Arbeitsaufnahme haben, mit Rat und Tat zur Seite. DafĂŒr wurde eine Hotline in ukrainischer und russischer Sprache eingerichtet. Auch auf der Internetseite wurde ein mehrsprachiges Informationsangebot eingerichtet. „Unser Ziel ist es, sobald alle existenziellen Maßnahmen wie Unterkunft, Lebensunterhalt und medizinische Versorgung sichergestellt sind, den geflĂŒchteten Menschen ein ausbildungs- und qualifikationsadĂ€quates Beratungs- und Integrationsangebot zu unterbreiten und sie am Ende des Prozesses nachhaltig zu integrieren“, sagt Pawlowski

31.03.22

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