27.06.2022

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Schutzaktion f├╝r wandernde Amphibien abgeschlossen


Helfer des NABU Eberbach nach dem Zaunabbau am Itterstausee, darunter auch vier Sch├╝ler des Hohenstaufen-Gymnasiums im Sozialpraktikum. (Foto: Philipp Kaiser)

(bro) (ako) Die allj├Ąhrlich im Fr├╝hjahr stattfindende Schutzaktion f├╝r wandernde Amphibien im Raum Eberbach wurde dieser Tage - wie immer Ende April/Anfang Mai - abgeschlossen.

Der St├╝tzpunkt Eberbach der Stra├čenmeisterei, der Pfadfinderstamm Goten und die NABU-Gruppe Eberbach bauten dabei ihre Z├Ąune an der B45 (Gammelsbachtal) und der L2311 (Itterstausee und Rote F├Ąhrt) ab.

Die Stra├čenmeisterei sorgte zudem f├╝r die tempor├Ąre Warnbeschilderungen an s├Ąmtlichen Wanderstrecken, die wie die Z├Ąune Anfang M├Ąrz aufgestellt werden. Nicht alle Autofahrer beachten die Tempobegrenzungen und bringen so die Natursch├╝tzer in Gefahr. Die Amphibienfreunde bitten deshalb um mehr Geduld und R├╝cksicht.

Innerhalb der nun zu Ende gegangenen, gut zwei Monaten dauernden Hauptwanderzeit der Amphibien konnten zum Gro├čteil Erdkr├Âten, aber auch Grasfr├Âsche und Bergmolche an den Z├Ąunen eingesammelt und unversehrt ├╝ber die Stra├če getragen werden, einige dann auch noch auf ihrem R├╝ckweg von ihrem angestammten Laichgew├Ąsser.

Die NABU-Aktiven konnten im Gammelsbachtal 852 Erdkr├Âten (304 zur├╝ck) und am Itterstausee 957 Erdkr├Âten (297 zur├╝ck) ├╝bersetzen. Der Pfadfinderstamm Goten rettete derweil zwischen Gaim├╝hle und Friedrichsdorf im Bereich Rote F├Ąhrt 1.906 hinwandernden und 765 zur├╝ckwandernden Erdkr├Âten das Leben.

10.05.22

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