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Nachrichten > Natur und Umwelt

Rund 100 neue Bäume und Sträucher im Park am Kreuzberg


V.l. Forstrevierleiter Hubert Richter (l.) und Bürgermeister Peter Reichert (r.) mit den Stadtförsterei-Mitarbeitern Michael und Norbert Steinbauer bei der Pflanzaktion im Arboretum. (Foto: Claudia Richter)

(cr) (stve) Eberbach beteiligt sich an der vom Gemeindetag ins Leben gerufenen Klimaschutz-Aktion “1.000 Bäume für 1.000 Kommunen”. Rund 1.500 junge Bäume sollen dabei im Lauf des Jahres 2020 an verschiedenen Orten im Eberbacher Stadtwald gepflanzt werden, überwiegend zur Wiederbewaldung von Kahlflächen, die durch Borkenkäferbefall in den sehr trockenen Jahren 2018 und 2019 entstanden sind. Den Anfang macht die Stadtförsterei seit Mitte April mit Neupflanzungen im Arboretum am Kreuzberg.

Die Artenvielfalt im Arboretum soll mit der Pflanzaktion um rund 25 Gehölzarten aus verschiedenen Teilen der Erde vergrößert werden. Schwerpunkte der neuen Pflanzungen liegen in den Bereichen Europa und Südeuropa/Nordafrika sowie Kleinasien. Aber auch einige amerikanische Gehölze sind neu vertreten. Revierleiter Hubert Richter hat sowohl bisher fehlende Arten ausgewählt als auch besonders auf Baumarten zurückgegriffen, die in Zeiten des Klimawandels als geeignet für das wärmere, zeitweise trockene und insgesamt von stärkeren Extremen gekennzeichnete Klima unserer Region eingestuft werden. Zu letzteren gehören beispielsweise die Libanonzedern, aber auch Baumhasel, Zerr- und Flaumeichen.

Letztendlich bestimmte aber die Lieferbarkeit die tatsächliche Zusammensetzung der aktuellen Pflanzungen. Angebote wurden von drei Baumschulen aus der Umgebung angefordert. Zwei von ihnen haben Angebote geschickt, aus denen Richter dann insgesamt gut 100 Pflanzen für zwei Liefertermine bestellte. Die jungen Bäume und Sträucher sind meistens gerade mal 2 bis 4 Jahre alt, werden nach der Pflanzung einzeln gegen Wildverbiss geschützt und müssen in den kommenden Wochen, in denen kein Regen angekündigt ist, aufwändig bewässert werden. Die Stadtförsterei hofft, so möglichst viele der gesetzten Bäumchen am Leben erhalten zu können, denn bei jeder Pflanzung steht der Anwuchserfolg erst einmal in Frage. Im Arboretum kommt hinzu, dass die Bodenverhältnisse aufgrund der Aufschüttung (viele Bereiche dienten früher als Erdaushub- und Bauschuttdeponie) kleinflächig ungleich und teilweise sehr steinig sind. Die Pflanzen kosteten durchschnittlich 13,40 Euro/Stück.

In dem etwa 40.000 Quadratmeter großen parkartigen Eberbacher Arboretum wurden seit 1989 mehr als 150 verschiedene Baum- und Straucharten aus aller Welt in geographischer Anordnung gepflanzt und beschildert.
Das Arboretum erreicht man zu Fuß in wenigen Minuten, wenn man vom Ende der Pestalozzistraße den asphaltierten Waldweg bergauf geht. Für Fragen und weitere Informationen steht Hubert Richter unter Tel. 0162 2646698 zur Verfügung.

Infos im Internet:
www.itterberg.de


24.04.20

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