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Nachrichten > Kultur und Bildung

Verein ist seit 30 Jahren für ein vielfältiges Kulturangebot aktiv


Oben die "Ol´ Stars", rechts Hubert Richter und Stefan Frey (v.l.), unten Martin Jost, Gerhard Stumpf und Bürgermeister Peter Reichert, Scheckübergabe des Lionsclubs an die drei Vorstände. (Fotos: Claudia Richter/Hubert Richter)

(cr) Im Hof vor der Galerie Artgerecht an der Friedrich-Ebert-Straße feierte das Kulturlabor Eberbach gestern Abend ein rundes Jubiläum. Der gemeinnützige Verein mit gut 400 Mitgliedern, der in Eberbach vielfältige kulturelle Veranstaltungen bietet, wurde gestern auf den Tag genau vor 30 Jahren gegründet.

Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung durften maximal 100 Personen kommen, und so waren die kostenlosen Tickets schon lange vor dem Jubiläumsfest vergriffen. Trotz Abstand, festen Sitzplätzen und Hygienekonzept entwickelte sich bei Livemusik der “Eberbach Ol´ Star Band”, die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichtete, eine hervorragende Stimmung bis gegen 23 Uhr. Willi Hass, Dieter Uhrig, Hans Beier, Norbert Johann und Michael Laule hatten ein Programm mit Oldies zum Zuhören eingeprobt, aber auf den Stühlen wurde zeitweise auch kräftig mitgewippt. Auch Kulturlabor-Gründungsmitglied Martin “Mertel” Jost bestritt mit drei Liedern an Gitarre und Mundharmonika einen Teil des Abendprogramms.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einer kleinen Begrüßung der drei amtierenden Vorstände Toni Dausch, Gerhard Stumpf und Bernd Roth-Petto. Bürgermeister Peter Reichert gratulierte im Namen der Stadtverwaltung, bedankte sich für den enormen Einsatz der ehrenamtlichen Kulturlabor-Helfer und überreichte Gerhard Stumpf in einem Umschlag die Jubiläumsgabe der Stadt. Einen symbolischen Scheck über 1.500 Euro übergaben Past-President Tobias Soldner und Präsident Gerd Wuscher vom Lionsclub. Von dem Geld wird die neue Bestuhlung finanziert, auf der es sich die Gäste gestern Abend bequem machen durften. Soldner hatte zuvor auch in seiner Eigenschaft als Leiter des städftischen Kulturamts dem Kulturlabor gedankt und zum Jubiläum gratuliert.

In einer Musikpause schilderten die beiden Gründungsmitglieder Stefan Frey und Hubert Richter in einem lockeren und informativen Zwiegespräch, wie es 1990 zur Gründung des Kulturlabors gekommen war. Entstanden ist der Verein nämlich aus einer Initiative junger Musikgruppen, die nach Auftrittsmöglichkeiten gesucht haben und dann kurzerhand zusammen mit Frey und Richter, die damals beide im Gemeinderat waren, im April 1990 in der Mehrzweckhalle ein erstes “Testival” organisierten. Die Veranstaltung war mit 600 Besuchern ein großer Erfolg, und darauf wollte man mit der Vereinsgründung am 18. Juli 1990 im Turnerheim am Jahnplatz aufbauen. Frey und Richter erzählten, dass bereits ab dem ersten Jahr nach der Gründung ein vielfältiges Programm in den Sparten Rock/Pop, Folk, Jazz, Film, Fotografie, Literatur, Kabarett, Kleinkunst und mehr geboten wurde, das sich bisher auf über 500 Veranstaltungen summiert. Dabei waren Highlights wie das Festival “Rock au Lac” 1991 in Eberbachs französischer Partnerstadt Thonon am Genfer See, Open Air Kinos im Freibad und sogar im Winter am Pulverturm, der begnadete Jazzpianist Jacques Loussier in der Stadthalle, das dreitägige “Plansch-Rock-Festival 1997 im Freibad, die große Techno-Party “Time-Slip” in der Fabrikhalle an der Pleutersbacher Straße, ein Festzelt-Konzert von “Extrabreit” in der Au, eine zweitägige “Radio-Regenbogen-Fete” 2002 im Freibad oder der Auftritt von Gerhard Polt im Jahr 2005 in der Stadthalle. Zu erfahren war auch, dass das Kulturlabor 1996 vom damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel in Stuttgart als “vorbildliche Bürgeraktion” ausgezeichnet wurde. Und so stellten Frey und Richter als “Message” des Kulturlabors fest: Nicht von anderen fordern, dass etwas geschieht, sondern sich zusammentun und selbst machen. Unterstützung komme dann fast von alleine. Die beiden Gründungsmitglieder gaben auch zu bedenken, dass ohne die zigtausend ehrenamtlichen Helferstunden in den 30 Jahren das vielfältige Kulturangebot in Eberbach überhaupt nicht möglich gewesen wäre, dankten allen Helferinnen und Helfern, namentlich besonders allen Vorstandsmitgliedern in der Vereinsgeschichte und riefen dazu auf, auch weiterhin ein breites Kulturangebot in Eberbach zu unterstützen.

Infos im Internet:
www.kulturlabor-eberbach.de


19.07.20

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