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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Verschütteter Bohrkopf und Kostensteigerungen für die Wasserwerke


Allein der Neubau des Wasserwerks im Dürrhebstal wird voraussichtlich um 324.000 Euro teurer. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Die Neuordnung der Eberbacher Wasserversorgung wird teurer als bisher geplant. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 24. März einstimmig die Fortschreibung der Kosten für das Mammutprojekt.

Unter dem Stichwort “Wasser 2025” erneuern derzeit die Städtischen Dienste zahlreiche Einrichtungen des Eberbacher Trinkwassernetzes. Zuletzt hatte der Gemeinderat hierfür Ende April 2021 Gesamtkosten in Höhe von 14,716 Millionen Euro bewilligt. Im Zuge der Fortschreibung wird nun von Mehrkosten in Höhe von 686.000 Euro ausgegangen, die neue Gesamtsumme somit auf 15,402 Mio. Euro festgelegt.

Wie aus der Vorlage für den Gemeinderat hervorging, kam es bei der Erneuerung der Förderleitung im Ittertal etwas bachaufwärts vom Jugendzeltplatz bereits im Oktober 2020 bei Spülbohrungen zu einem teuren und zeitraubenden Zwischenfall: Vermutlich aufgrund eines Einsturzes des Bohrkanals blieb das Bohrgerät stecken und konnte nur durch eine Aufgrabung geborgen werden. Da Aufgrabungen in dem Bereich aus Naturschutzgründen eigentlich hätten vermieden werden sollen, waren Sondergenehmigungen erforderlich. Erst im Januar 2022 konnte der verschüttete Bohrkopf geborgen und die Rohrleitung weiterverlegt werden. Allein hier entstanden Mehrkosten von 236.000 Euro. AGL-Stadtrat Lothar Jost merkte an, dass keine keine Bauleistungsversicherung abgeschlossen worden sei, die die Mehrkosten abgedeckt hätte. Es soll nun geprüft werden, ob eine solche Versicherung für die Zukunft sinnvoll ist.

Eine eher geringe Kostensteigerung um 20.000 Euro ist bei der Quellsanierung in Brombach zu verzeichnen.
Einen weiteren Hauptbrocken machen baukonjunkturell bedingte Kostensteigerungen in Höhe von 135.000 Euro für das Wasserwerk Dürrhebstahl und 101.000 Euro für das Wasserwerk Gaimühle aus. Hinzu kommen Kostenerhöhungen von 194.000 Euro aufgrund der inzwischen fortgeschrittenen Planungen für die Wasserwerke.

15.04.22

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