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Drei Wochen lang Fahrrad statt Auto
 (Archivfoto: Hubert Richter)(hr) Die Aktion “Stadtradeln” findet in diesem Jahr im Rhein-Neckar-Kreis und damit auch in Eberbach vom 14. Juni bis 4. Juli statt. Auch der EBERBACH-CHANNEL lädt wieder zum Mitradeln ein.
Die alljährliche dreiwöchige Kampagne steht im Zeichen des Klimaschutzes, der Gesundheits- sowie der Radverkehrsförderung. 21 Tage lang sollen dabei möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort online anmelden (Link s.u.) und dann seine im Aktionszeitraum gefahrenen Radkilometer eintragen oder per App aufzeichnen. Man kann bei der Anmeldung einem bereits vorhandenen Radelteam beitreten oder ein eigenes Team gründen.
Auch der EBERBACH-CHANNEL geht wieder mit einem offenen Stadtradeln-Team für Eberbach an den Start und lädt alle interessierten Leserinnen und Leser ein, dem Team beizutreten. Infos dazu gibt es bei Team-Captain Hubert Richter unter 0172 6251944 (WhatsApp).
Koordiniert wird die Stadtradeln-Aktion in Eberbach von der Abteilung Klimaschutz. Deren Leiter Anton Fleischmann ist telefonisch unter (06271) 87209 oder per E-Mail (s.u.) erreichbar.
E-Mail-Kontakt: klimaschutz@eberbach.de
Infos im Internet: www.stadtradeln.de/eberbach
16.04.26
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| Von Klara Fall (22.04.26): | @Helmut Poeckler
Danke für Ihre Antwort. Sie haben in vielem Recht, was Autofahrer angeht. Aber hier geht es nun mal ums Radfahren, nicht ums Autofahren. Insoweit, nichts als Ablenkung.
Ein paar Anmerkungen kann ich mir nicht verkneifen, weiß allerdings nicht, ob sie veröffentlicht werden. Das ist ja nicht selbstverständlich heutzutage.
1. Ja, ich bin schon mal Rad gefahren und mache es noch immer.
2. Selbstverständlich kommen Sie auf 40 km/h auch auf dem Neckartalradweg. Weniger auf dem Tourenrad, elektrisch oder nicht. Aber wenn Sie schon mal einen höchstwahrscheinlich elektrisch unterstützten MtBer der Sorte K(r)ampfradler erlebt haben, dann schon. Es gibt auf dem Neckartalradweg auch diese Abfahrt vor Hirschhorn von der Tunnelröhre runter Richtung Pleutersbach, da kommt auch ein Dreirad über 40 km/h. Und dort lassen 90 % der Radfahrer es richtig krachen, ohne Rücksicht auf Verluste.
3. Der Radweg am Neckar ist keine Radspur, die Radfahrern alleine gehört. Der gehört allen, auch Wanderern, Joggern, Kindern und Hunde.
4.Vielleicht können Sie mir als Radfahrer mit 10000enden km in den Beinen diese Verhaltensweise erklären: Sieht ein Radfahrer jemand mit "freilaufenden" Kindern vor sich, bremst er ab. Sieht er jemanden mit Hund vor sich, egal ob dieser frei läuft oder nicht (auch an der Leine kann ein Hund seitwärts ausbrechen) tritt er voll durch, denkt nicht mal dran abzubremsen, Klingeln hin oder her, auch auf die Gefahr hin sich selbst auf die Schnauze zu legen und nicht nur den Hund. Es ist diese selbstherrliche Haltung "Du mit deinem Köter, dir zeig ichs mal! Versperr mir nicht den Weg!". Selbst wenn er klingelt, der Hundebesitzer sich umdreht, um zu schauen wer wo wie schnell sich da von hinten nähert, sich wieder seinem (freilaufenden) Hund zuwendet, ihn ruft, der Hund das registriert, reagiert und langsam zurückgetrottelt kommt - der Radfahrer ist mit seinem nicht verringertem Tempo schon lange "da" und in der Gefahrensituation. Woher kommt dieser Hass der Radfahrer? - Unbenommen auch die zu Fuß mit Hund, Kind oder einem Büschel Bärlauch in den Ohren können sich schlecht benehmen. Aber ich wiederhole: Radwanderwege gehören nicht den Radfahrern alleine.
5. Auch die Benutzung der Glocke heißt nicht automatisch Freie Fahrt für den Radfahrer. Die Person vor ihm kann tatsächlich abgelenkt sein (Handy) oder in einem Gespräch (das darf man auch im Wald) oder schwerhörig. Die richtige Verhaltensweise wäre für den Radfahrer: Klingeln, abbremsen, schauen ob das "Objekt" vor ihm das registriert hat, schauen wie und in welcher Weise das Objekt reagiert und langsam vorbei fahren. Ja, langsam, ich weiß, eine Zumutung für Radfahrer, denn da vorne am Neckarhäuser Hof wartet die Zeitnahme und man will ja das Gelbe Trikot gewinnen und über die Plauze ziehen.
6. Zur Ehrenrettung der Radfahrer, es gibt zunehmend welche, die sich vorbeifahrend bedanken, wenn man entsprechend frei gemacht oder wie auch immer rücksichtsvoll reagiert hat. Geht doch.
Allzeits gute Fahrt!
| | Von Schöpfung  (21.04.26): | Also ich habe noch nicht gehört das Luft Grenzen hat ,wir können uns noch so anstrengen um co 2 einsparen ,doch das bringt uns nicht solange die Welt nicht mit spielt, wir sehen ja was das gebracht hat ,unsere Wirtschaft ist am Arsch, man sieht am besten das Luft keine Grenzen das sieht man hat am Saharastaub da hat man es bildlich.
| | Von Helmut Poeckler (20.04.26): | An @Klara Fall und alle anderen, die sich im täglichen Verkehr bewegen
Radfahren ist tatsächlich schön. Ich tue das fast täglich und schon seit dem Jahr 1985 sehr intensiv. Einige Jahre lang fuhr ich im Laufe eines Jahres 12.000 Kilometer und mehr; ich glaube zu wissen, wovon ich hier berichte.
Der Gebrauch von Klingeln jeglicher Art ist tatsächlich vielen Radlern unbekannt. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass Fußgänger so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie das Ertönen einer Fahrrad Glocke schlicht überhören. Die folgenden Schilderrungen basieren auf selbst Erlebtem: zu sehr mit dem Hund beschäftigt, der natürlich nicht an der Leine ausgeführt wird: im Gespräch mit dem(r) Partner(in) die nebeneinander auf dem Weg unterwegs sind und auch nicht zur Seite gehen möchten, selbst wenn sie die Klingel gehört haben oder noch extremer und sehr oft vorgekommen: die betreffenden gehen dann zwar zur Seite, aber kopflos wechselt dann jeder seine Seite und das Problem besteht immer noch: Leute die sehr laut über Ohrhörer Musik hören und von ihrer Umwelt absolut von nichts etwas mitbekommen u.v.m.
Und falls Sie je in ihrem Leben Rad gefahren sind: 40 km/h sind verdammt viel mit dem Rad egal welcher Bauart und meist nur bergab zu erreichen und gleich gar nicht auf dem Neckartalradweg.
Schön wäre auch, wenn Autofahrer den Gebrauch des Blinkers erlernen würden. Für alle Autofahrer, es ist dieser Hebel vorn am Lenkrad, der bei Betätigung Klick Klick Klick macht. Manche Autofahrer haben sehr viel Wert auf ihre Ausstattung des Fahrzeugs gelegt aber dieses Teil scheint es offenbar nicht zu geben. Wahrscheinlich muss man da zu viel denken. Man benutzt dieses Gadget seit über hundert Jahren schon, wenn man es versteht zu bedienen. Man kann damit Fußgänger, Wanderer, Kinder, Hunde und sogar andere Autofahrer rechtzeitig warnen, wenn man abbiegen möchte. Das ist ganz praktisch, in den meisten Autos bereits verbaut und deutlich freundlicher als hinterher zu hupen und auf sein sogenanntes Recht zu bestehen.
Vielleicht sollte die VHS einen achtwöchigen Kurs anbieten - "Der Fahrtrichtungsanzeiger, auch Blinker genannt. Geschichte, Gebrauch und Anwendung."
In diesem Sinne
Nehmen Sie aufeinander Rücksicht
| | Von Deprimat (20.04.26): | Das Umweltschutz zum Politikum gemacht wird, wie hier von einigen üblichen Verdächtigen, ist einfach nur traurig und auch ein bisschen dumm.
Von gesunder Umwelt und gesunden Menschen profitiert das ganze Land. Aktionen dafür dann doof zu finden, und stattdessen zu fordern, mehr fossile Brennstoffe von russischen Kriegsverbrechern zu kaufen, lässt mich wirklich kopfschüttelnd zurück.
Ich kann mir das nur so erklären, dass die Haltung der eigenen Partei unkritisch übernommen wird, unabhängig vom Inhalt. Wenn die Partei spricht, Trump und Putin sind Freunde, dann hat das anscheinend so zu sein, egal über wie viele Stöckchen man mental springen muss. Umweltschutz ist Heimatschutz. Dass angeblich patriotische Heimatliebhaber das zugunsten der Parteitreue in Frage stellen ist wirklich eine Offenbarung.
Diese (im Übrigen freiwillige und kostenlose Aktion!) ist nur zu begrüßen.
| | Von Klara Fall (20.04.26): | Radfahren ist schön, wenn es nicht die einzige Mobilitätsmöglichkeit im Haushalt ist und nicht zwingend erforderlich ist, z.B. seine Arbeitsstelle zu erreichen.
Schön wäre auch, wenn Radfahrer den Gebrauch der Klingel erlernen würden. Für alle Uninformierten, es ist dieser metallene Knubbel vorn am Lenkrad, das Ding Dong macht. Manche Radfahrer haben das Teil erst gar nicht montiert, z.B. Rennradfahrer. Wahrscheinlich ist der Luftwiderstand zu groß. Man benutzt dieses Gadget seit über hundert Jahren schon, wenn man es versteht zu bedienen. Man kann damit Fußgänger, Wanderer, Kinder, Hunde und ihre Haltenden rechtzeitig warnen, wenn man sich von hinten mit 40 km/h nähert. Es ist praktisch, nicht teuer und deutlich freundlicher als "Hey du Blindschleich do vorne, mach dich mol vum Acker. Isch kumm!"
Besonders auf dem Neckartalradweg zwischen Eberbach und Neckarsteinach sind solche Zwischenfälle zu beobachten. Vielleicht sollte die VHS einen achtwöchigen Kurs anbieten - "Die Fahrradklingel. Geschichte, Gebrauch und Wartung."
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| | Von Eberbacher (19.04.26): | Bei jeder körperlichen Anstrengung stößt die menschliche Lunge zusätzliches CO² aus, weil man stärker atmet.
Insofern verschlechtert sich durch solche Aktionen die CO²-Bilanz Eberbachs. Das ist nicht weiter schlimm, gehört aber zur Wahrheit. Außerdem wird niemand, der täglich 35km mit dem Auto wie ich nach Sinsheim pendelt, das mit dem Fahrrad machen. Unser Bürgermeister wohnt anscheinend in Meckesheim, kommt der jetzt mit dem Fahrrad von dort nach Eberbach ?
In Eberbach selbst kann viel zu Fuß erledigt werden, da braucht man kein Fahrrad und man atmet beim Gehen weniger CO²aus als beim Radfahren.
Trotzdem ist radeln natürlich gesund und macht Spaß, egal ob mit so einer Aktion oder ohne.
und Donald Trump hat den Iran angegriffen, weil er seinem Freund Netanyahu einen gefallen tun will, der von den Mullahs dort (oder aus Gaza und Libanon) ständig angegriffen wird. Daher haben wir das den Mullahs zu verdanken und nicht Trump oder Netanjahu.
Aber unsere Regierung kauft anders als Trump derzeit kein billigeres Erdöl aus Russland dazu, was die Opposition im Bundestag (AfD) aber von unserer Regierung fordert.
| | Von nicht mehr Ewwerbacher (18.04.26): | Ich denke kaum, dass irgendjemand aus Eberbach den Trampel in den USA gewählt hat, welchem wir die aktuelle Krise zu verdanken haben. Radeln ist gesund, man ist an der frischen Luft, bewegt sich, entlastet die Umwelt von Abgasen und schont die Ressourcen. Aber letzteres ist für "Schöpfung" oder "Klara" ja nichts, auf was man achten sollte. Der Strom kommt aus der Steckdose, das Auto fährt. Egal woher die nötige Energie kommt.
Das Stadtradeln ist eine deutschlandweite Aktion und ist freiwillig. Jeder kann mitmachen der will, und das ist gut so.
| | Von Schöpfung  (17.04.26): | Es ist immer wieder schön, dieses Jahr werden sich sehr viele daran beteiligen, bei den spritpreisen aber das macht ja nichts die haben sie ja gewählt ich denke das wird noch eine längere zeit dauern also holt eure Fahrräder aus dem Keller ich wünsche euch ein schönes radeln.
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